AUDI SCENE News Feed http://audiscene.de/ Die neuesten Schlagzeilen aus der AUDI SCENE! de AUDI SCENE News Feed http://audiscene.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://audiscene.de/ 18 16 Die neuesten Schlagzeilen aus der AUDI SCENE! TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 02 Mar 2017 21:51:00 +0100 RETRO CLASSICS 2017 noch größer... http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8390&cHash=11f503e8bb57f0221769c484bd94213a Europas größte Klassiker-Automobilschau... Europas größte Klassiker-Automobilschau präsentiert sich im kommenden Jahr umfangreicher als je zuvor. Das breite Angebot an Oldtimern, Sammlerfahrzeugen und Zubehör kann 2017 erstmals auf einer Gesamtfläche von 130.000 Quadratmetern gezeigt werden. Damit baut der Standort Stuttgart seine Marktführung in diesem Segment weiter aus.
Karl Ulrich Herrmann, Geschäftsführer RETRO Messen GmbH: „Mit der Halle 2 sind nun noch einmal 5.000 Quadratmeter an Ausstellungsfläche dazu gekommen. Wir freuen uns, dass wir dadurch das Angebot noch einmal deutlich erweitern konnten und so Platz für noch mehr Sonderschauen und Aussteller haben.“
Über 1.550 Aussteller bringen mehr als 3.500 Automobile und Motorräder zur Stuttgarter Messe, wo sich vom 2. - 5. März 2017 alles um Mobilität dreht. Namhafte Oldtimer-Händler aus ganz Europa zeigen ihre schönsten Automobile, Spezialisten präsentieren Neo-Klassiker - die Sammler-Fahrzeuge von morgen. In Halle 9 bauen die Teilehändler ihre Stände auf, während in Halle 6, auf der Galerie der Halle 1 und auf der Freifläche „Messepiazza“ die privaten und kleineren gewerblichen Verkäufer ihre Klassiker anbieten. Die Beliebtheit der US-Cars wächst stetig und füllt bereits eine eigene Halle – ebenso die „Schau der Großen“, der historischen Busse und Nutzfahrzeuge.
Weltweit bekannt ist die RETRO CLASSICS auch für ihre wechselnden Sonderausstellungen. Im kommenden Jahr steht Norditalien, das „Land der Motoren“ mit seinen herausragenden Museen automobiler Leidenschaft im Mittelpunkt einer kompletten Halle. Klangvolle Namen wie Ferrari, Maserati und Stanguellini versprechen ein aufregendes Messe-Erlebnis, denn es werden Fahrzeuge zu sehen sein, die eigens aus privaten Sammlungen in Italien nach Stuttgart gebracht werden. Die Faszination des Rennsports wird lebendig mit der Ausstellung der Fahrzeuge von Rennfahrerlegende Roland Asch.
Zum gesellschaftlichen Höhepunkt der Veranstaltung zählt die Allianz Retro Night, der Treffpunkt für die Klassiker-Branche. Auch die Clubs feiern wie jedes Jahr die gemeinsame Oldtimer-Leidenschaft. Zum zweiten Mal findet 2017 die Auktion von Classicbid, der Wiesbadener Auktion & Markt AG statt.

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AUDI Event Audi Messe AUDI Community VW Event-News VW Event VW Messen VW Galerie Thu, 02 Mar 2017 21:24:00 +0100
Gut was los! http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8387&cHash=605410bb616cb9d2d4de1813e7281463 Volkstreffen 2016 in Haiger Volkstreffen 2016 in Haiger

Erhöhtes Verkehrsaufkommen an der Anschlussstelle Haiger/Burbach, verursacht durch verdächtig viele VWs, Audis oder Seats – was war da los? Ganz einfach: Genau 428 Fahrzeuge des VW-Konzerns folgten am 17. Juli 2016 dem Ruf zum 14. Volkstreffen in Haiger.
Früher noch als reines VW-Treffen durchgeführt, ist es seit mehr als zehn Jahren auch für alle anderen Marken des Konzerns geöffnet. Der Andrang war wie gewohnt groß: „Wir haben mehr als 400 Fahrzeuge in diesem Jahr erwartet, und das ist uns auch gelungen“, resümiert Sascha Kühn, 1. Vorsitzender des VW Clubs Dillenburg und Organisator des Spektakels. Der Teilnehmerkreis erstreckt sich schon lange nicht mehr auf die Region Dillenburg, Haiger und Herborn. Viele Fahrzeuge kommen aus mehr als 200 Kilometern Entfernung nach Haiger, manche sogar aus den benachbarten Benelux-Ländern.
Dabei müssen die teilnehmenden Fahrzeuge nicht zwingend getunt sein. „Es finden sich auch immer mehr Klassiker und Oldtimer, die im Originalzustand erhalten werden und gerade dadurch einen besonderen Reiz haben“, sagt er. Nichtsdestotrotz tummeln sich beim Volkstreffen auch sehr augenfällige Szene-Fahrzeuge, nach besten Möglichkeiten getunt.
Die mehr als 1.400 Teilnehmer und Besucher – „nächstes Jahr knacken wir die 1.500!“, so Kühn – sahen denn auch klassische Oldtimer wie Karmann-Ghia und Bullis, zudem durchdachte Motto-Folierungen, krasse Motor- oder Musikumbauten und vieles mehr. Wo wir gerade über Musik sprechen: Bei den SPL-Classics hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, den Schalldruck der verbauten Hi-Fi-Anlage zu testen. „Er kennt so ziemlich alle Verstärker, Lautsprecher und viele Tricks, die man beachten sollte. Wer sich der SPL-Messung stellt, der bekommt auch eine wertungsfreie Beurteilung seines Ausbaus, an der auch die umstehenden Besucher teilhaben“, erklärt Sascha Kühn. Natürlich bot das Volkstreffen auch wieder einen Show & Shine-Wettbewerb mit 100 zu vergebenden Pokalen.
Zum Rahmenprogramm gehörte auch das Angebot der Aussteller und Händler. Das in Haiger ansässige Autohaus Hoppmann zeigte Fahrzeuge aus seinem Bestand, wie sich diese oder die eigenen Fahrzeuge dann aus- und umrüsten lassen könnten, erfuhren die Interessierten z.B. bei den Verkaufsständen für Car-Hi-Fi, Carbon-Komponenten und mehr. Auch seit Jahren bekannte Dienstleister aus dem Bereich Aufkleber-Schnitt, T-Shirt-Druck und Lasergravur waren vor Ort. Neu in diesem Jahr ist z.B. ein Unternehmen, dass eine Fahrzeugreinigung mittels Hochleistungsdampf anbietet. Besonders glanzvoll wirkte ein Stand, der Fahrzeugteile vergoldet. Klar auch, dass der heimische Herd kalt bleiben durfte, bei Eis, Pommes, Wurst und Crepes ließ es sich durchaus gut aushalten!

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YTS Treffen YTS Galerie Audi Treffen Audi Galerie VW Event-News VW Treffen VW Galerie Motorfacts Treffen motorfacts Galerien Thu, 09 Feb 2017 15:20:00 +0100
Vier Tage, vier Ringe http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8383&cHash=33453ed7ba5d853c69eb17f46221ca80 Tuning World Bodensee 2016 Tuning World Bodensee 2016

Woher nehmen die Audi-Besitzer nur ihre Ideen? Wir staunten nicht schlecht, als wir uns Anfang Mai die 14. Auflage der Tuning World Bodensee zu Gemüte führten. Farben, die uns blinzeln ließen, derart detailreiche Arbeiten, dass wir uns gar nicht erst ausrechnen wollten, wie viel Arbeitszeit wohl beispielsweise in einem in Leder gehüllten S4 stecken mag. Die Liebe zur Individualisierung wurde wieder ausgiebig zelebriert: 103.800 Besucher (2015: 103.320) ließen sich bei 201 Ausstellern und 154 Clubständen von der automobilen Vielfalt und den Tuning-Trends für die kommende Saison inspirieren.

Schon beim Beim Pre-Event begeisterten sich 2.000 Auto-Fans sowie zahlreiche Schaulustige an den Zufahrtsstraßen an den rund 120 Super-Sportwagen. Außerdem konnten sie einen Blick auf Ex-Formel-1-Fahrer Jean Alesi sowie auf DJ Arfojack werfen. „Sonne satt, schöne Autos und jede Menge Pferdestärken – die Tuning World Bodensee hat einmal mehr bewiesen, dass das Messe-Event zu den wichtigsten Taktgebern der internationalen Club- und Tuningszene zählt“, erklärt Messechef Klaus Wellmann. Projektleiter Dirk Kreidenweiß ergänzt: „Auch in diesem Jahr konnte die Veranstaltung mit einzigartigen Autos, heißen Frauen und hohem Unterhaltungsfaktor das Publikum und die Aussteller überzeugen. Im Rahmenprogramm haben wir mit dem Besuch des ST suspensions Markenbotschafters Ken Block und dem Zwischenstopp der Kultrallye Gumball 3000 Akzente gesetzt, die von zahlreichen Besuchern begeistert angenommen wurden.“

Moment, Ken Block? Wenn andere anfangen zu bremsen, gibt er noch mal richtig Gas: Ken Block ist der ungekrönte König des Driftsports. Der 48-jährige Kalifornier hat sich vor allem mit Youtube-Videos seiner extravaganten Drift-Stunts einen Namen als Kurvenkünstler gemacht. 2016 macht sich der coole Gymkhana-Fahrer daran, Europa zu erobern. Also machte er Station im Autoveredlungs-Mekka in Friedrichshafen. Auf einem Rundgang durch die Hallen begutachtete er die neuesten Trends und Innovationen im europäischen Tuning. Nach einem Pressegespräch traf er sich am Stand seines Sponsors mit Fans und stand dort für Selfies und Autogramme zur Verfügung. Sein Fazit zu seinem ersten Auftritt in Deutschland: „Es war super, über die Tuning World Bodensee zu laufen und die Fans zu sehen. Hier sind andere Automarken vertreten als in Amerika, die Trends sind aber ähnlich!“

Fahrzeug-Veredelung auf höchster Stufe zeigte der European Tuning Showdown, der sich mit seinen Show&Shine-Duellen als Publikumsmagnet erwies. „Die Internationalität und das Niveau der diesjährigen Teilnehmer erlebte im Vergleich zum Vorjahr nochmals eine Steigerung. Selbst uns als Veranstalter fällt die Kinnlade runter, wenn man diese geballte Fahrzeug-Qualität gebündelt in einer Halle nebeneinander stehen sieht“, resümiert Sven Schulz, Organisator des European Tuning Showdown.
Auf Touren kamen die Besucher nicht nur bei den Shows und Rennen des German Speed Drift, auch die Parties ließen den Adrenalinspiegel steigen. Der Pulsschlag erhöhte sich bei manchem wohl ebenso bei der Wahl zur Miss Tuning, die Julia Oemler aus Halle an der Saale für sich entscheiden konnte. Ebenfalls beliebt waren die Auftritte der TV- und Branchenstars Jean Pierre Kraemer oder Sidney Hoffmann sowie der Tuning-Legenden Kato-san aus Japan, Franz Simon aus Dubai und John D’Agostino aus den USA.

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YTS Messe Audi Event-News Audi Messe Mercedes Galerie Motorfacts Messe motorfacts Galerien Sun, 05 Feb 2017 21:59:00 +0100
Black Jack http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8376&cHash=90407b2158801a9fc841efee883e7b5b Gute Karten – 2012er R8 V10 Spyder Gute Karten – 2012er R8 V10 Spyder
Wer von Berufs wegen Autos verkauft, weiß wie schwer es ist, eingefleischte Kunden anderer Fabrikate von seinen Produkten zu überzeugen. Der Klassiker hier: passionierte BMW- oder Mercedes-Kunden für Audi zu erwärmen. Noch anspruchsvoller als das Duell München bzw. Untertürkheim vs. Ingolstadt – sozusagen die Königsdisziplin - dürfte gleichwohl die Gewinnung eines Porsche-911-Fahrers sein. Einen solchen von etwas anderem als der Zuffenhausener Ingenieurskunst zu überzeugen, ist nahezu unmöglich – aber machbar, sofern man die richtigen Argumente hat. „Audi hat sie“, berichtet Ex-Elfer Pilot Mario Damm. Offenbar ist es also nie zu spät, ins richtige Lager zu wechseln…
Der klassische Porsche-911-Pilot ist gemeinhin als 100 Prozent markentreu bekannt. Etwas anderes als der „gute alte“ Elfer kommt ihm nicht in die Garage. Da wird schon mal selbst über gute Porsche-Produkte wie Cayman oder Boxster die Nase gerümpft. Ein Wechsel zu anderen Modellen, etwa zu einem Audi R8, würde er gar als Hoheitslästerung sehen. Oder doch nicht? Schließlich bauen sie nicht nur in Zuffenhausen pistentaugliche Traumautos, wie Audi seit 2006 mit dem R8 eindrucksvoll unter Beweis stellt. „So sieht’s aus“, bestätigt Mario Damm, und klärt auf: „Als ehemaliger 911-Fahrer kann ich das ohne Wenn und Aber unterschreiben!“ Moment, wie war das? 911-Fahrer? „Korrekt“, unterstreicht Mario: „Und der Clou dabei ist: Ich bin nicht etwa durch einen R8 auf den Geschmack gekommen. Angefixt hat mich eine Probefahrt im Audi RS6 Avant. Das quattro-Feeling sowie reichlich Hubraum und Technik vom Feinsten, haben mich neugierig gemacht. Wenn ein Kombi von Audi schon eine derartige Gaudi bereitet, wie sieht das dann erst mit dem R8 aus?“
Der darauf folgende Praxis-Test bestätigte, was Mario schon bei seiner ersten Testrunde im RS6 vermutete: Auch beim R8 passt alles perfekt zusammen. „Nach der Fahrt im R war der Wechsel beschlossenen Sache“, erinnert sich Mario. „Es gab nur eine Prämisse: Als begeisterter Cabrio-Fahrer musste mein R8 offen, sprich ein Spyder sein!“ Und der ließ nicht lange auf sich warten. „Mein Favorit, ein R8 Spyder mit 5,2-Liter-Zehnzylinder und 525 PS ist sogar sofort lieferbar gewesen. Außerdem haben die Jungs bei Audi noch einen dicken Rabatt rausgerückt. Also habe ich nicht lange überlegt und den Tausch Audi gegen Porsche klargemacht.“
Der neue Open-Air-Supersportler ließ nicht lange auf sich warten. Bereits wenige Wochen nach der platzierten Bestellung beim Audi-Partner konnte Mario ins Werk Neckarsulm reisen, um seinen neuen R8 abzuholen. Die Konfiguration des Neuen ließ keine Wünsche offen. Ob Audi-Ceramic-Bremsanlage, feines schwarzes Leder, Carbon-Highlights, ein Bang & Olufsen-Soundsystem und weitere High-End-Extras – alles war an Bord. „Nicht zu vergessen: das R-Tronic-Getriebe“, komplettiert Mario die Liste und schwärmt: „Der Neue hat keine Wünsche offen gelassen!“
Zumindest keine, die Audi als Hersteller erfüllen konnte. Ein Blick in den Datenkasten von Marios R8 belegt indes, dass sich diverse feine Extras seit der Abholung in Neckarsulm hinzugemogelt haben. Da wäre beispielsweise das Carbon-Lenkrad von Neidfaktor Hamburg und ein knackiges KW-Gewindefahrwerk. Oder eine von Capristo revidierte Klappenauspuffanlage. Nicht zu vergessen: die „kleine“ Leistungssteigerung des Boliden von 525 auf atemberaubende 612 PS. By the way: Seit kurzem strahlt der R8 zudem mit neu verbauten Facelift-Leuchten an Front- und Heckpartie.
Das vermutlich beste Extra des R8 Spyder taucht gleichwohl in keiner Ausstattungsliste auf. Es hört auf den Namen Fahrspaß und lässt sich vor allem durch weit nach oben gezogene Mundwinkel identifizieren. „Der Audi macht einen Mords-Spaß“, bestätigt Mario. „Eines der schönsten Beispiele war eine Cabrio-Tour mit meinen Jungs nach Spanien und Süd-Frankreich. Bei Temperaturen von mehr als 35 Grad offen fahren und diesen Sound hören ist im wahrsten Sinne des Wortes himmlisch“, erzählt er. Allerdings gibt es immer wieder auch mal lustige und skurrile Erlebnisse mit dem R8. „Ich erinnere mich da an eine Fahrt in Richtung Frankfurt. Bei Tempo 300 tauchte nach einer lang gezogenen Kurve plötzlich ein deutlich langsamerer Wagen vor mir auf. Um ihm nicht aufzufahren, musste ich auf der rechten Spur dran vorbei. Die Jungs im Auto fanden das offenbar nicht so witzig – es waren zwei Polizisten. Die sind dann auch prompt mit Blaulicht hinter mir her. Sie hatten allerdings ein bisschen Probleme, an mir dranzubleiben. Letztlich bin ich aber doch langsamer gefahren und wenig später an einem Rastplatz raus, um mich den Gesetzeshütern zu stellen. Was überhaupt nicht schlimm gewesen ist, da sie total begeistert vom Audi waren und sie sich das Auto eigentlich nur mal ansehen wollten!“ Ob das mit einem aktuellen Porsche auch der Fall gewesen wäre…?

AUDI SCENE FACTS
(Halter*- bzw. Herstellerangaben)
Typ: R8 Spyder V10
Baujahr: 2012
Motor: V10-Zylinder mit Benzindirekteinspritzung, Hubraum 5.204 ccm, 4 Ventile pro Zylinder, 2 obenliegende Nockenwellen je Zylinderbank, Leistungssteigerung
Leistung: 612 PS
Kraftübertragung: permanenter Allradantrieb quattro, 6-Gang-R-Tronic
Auspuff: Capristo
Vorderachse: Einzelradaufhängung an Doppelquerlenkern und Feder-Dämpfer-Einheiten, KW-Gewindefahrwerk
Hinterachse: Einzelradaufhängung an Doppelquerlenkern und Feder-Dämpfer-Einheiten, KW-Gewindefahrwerk
Bremsen: hydraulisch betätigt, Zweikreis-System, 8-Kolben-Festsättel vorne, 4-Kolben-Festsättel hinten, innenbelüftete und gelochte Bremsscheiben vorne und hinten (Audi Ceramics, schwimmend gelagert)
Felgen: R8 GT (Fuchs) in 9 und 10,5 x 20 Zoll
Reifen: Pirelli P Zero Rosso in 245/30 und 305/30-R19
Karosserie: selbsttragend, ASF-Bauweise (Aluminium, Magnesium), Spyder-Bauweise, 2 Türen, Lackierung in Phantomschwarz-Perleffekt
Interieur: originale Innenausstattung mit schwarzem Vollleder
HiFi: Bang & Olufsen-Soundsystem
Danksagungen: R8 Meeting West, Franco Schoones (Vossen Wheels), Antonio Capristo, Klaus Höller (KH Tuning), Mattäus (Simai Wrap), und alle, die ich vergessen haben sollte…]]>
AUDI Stories Audi R Audi Galerie motorfacts Features motorfacts Galerien Sun, 05 Feb 2017 20:51:00 +0100
Wie Kartfahren mit Dach! http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8375&cHash=12d9398074e587fbcee23cb1e64aea5e Klassischer Fahrspaß – 1963er NSU Prinz 4L Klassischer Fahrspaß – 1963er NSU Prinz 4L
Wenn sich Autofans über die „Prinzen“ unterhalten, geht es nicht etwa um die Leipziger Kult-Band, sondern um ein wichtiges Stück Firmengeschichte der NSU Motorenwerke AG. Rund 15 Jahre lang, zwischen 1958 und 1973, ist der kleine und wendige Zweitürer in den Generationen I, II, III sowie 4 gebaut worden. Zur wohl erwachsensten und bis heute beliebtesten Generation zählt jedoch nach wie vor der ab Juni 1961 gebaute NSU Prinz 4. Nicht nur, weil er gegenüber seinen Vorgängern deutlich gewachsen war, sondern weil er eine für die damaligen Verhältnisse hochmoderne Karosserie im Stil des Chevrolet Corvair erhalten hatte.
Als der NSU Prinz 4 an den Start rollte, ging ein Raunen durch die deutsche Autowelt. Nicht etwa, weil der Neue ein technisches Novum darstellte. Im Gegenteil: Unter dem Blech gab es wenig Neues. Fahrwerk und Getriebe entsprachen denen des Vorgängers NSU Prinz III. Der Zweizylinder-Motor des vierten Prinzen schöpfte indes 30 PS aus 598 ccm. Damit war der 555 Kilogramm schwere Prinz immerhin rund 120 km/h schnell. Und dabei schick in Schale, da ihm seine Designer ein Blechkleid im Stil des Chevrolet Corvair verpasst hatten. Die begehrteste Ausstattungsvariante des Mini-Chevys, alias NSU Prinz, war die im September 1965 vorgestellte Version „Prinz 4L“. Mit gehobener Ausstattung bei gleichem Antriebskonzept wurde er nahezu unverändert bis zum April 1973 gebaut.
„Dank Attributen, wie einer soliden Verarbeitung, einem großzügigen Raumangebot und einem modernen Design avancierte die vierte Generation des NSU Prinz alsbald endgültig zum Erfolgsmodell“, weiß der Essener Kraftfahrzeugmeister Holger Schürmann. „Außerdem war der Kleine mit seinen 30 PS durchaus flott unterwegs!“ Holgers Urteil beruht auf Erfahrungswerten. Als Freund und Besitzer des NSU Prinz 4L kommt er jedes Mal ins Schwärmen, wenn er über den Prinz und dessen Charme berichtet. Oder über den Charakter des Motors, der rege am Gas hängt und die 555 Kilo Leergewicht munter anschiebt. Außerdem ist da noch die Federung des Prinz 4L, die keine Angst vor Bodenwellen und einen guten Gradeauslauf hat.
„Die Resultate aus einem Jahr NSU-Fahrpraxis“, gibt Holger lachend zu Protokoll. „Ich habe meinen Prinz nun seit dem Frühjahr des letzten Jahres, nachdem ich zufällig auf ihn aufmerksam geworden war. Damals hatte ich den betagten Opel Kadett eines Kunden in meiner Werkstatt. Da es verschiedene Teile für den Wagen im Handel nicht mehr gab, habe ich im Internet nach den entsprechenden Komponenten Ausschau gehalten und bin dabei auf die Homepage von „Opa’s Auto“ in Enschede aufmerksam geworden. Der niederländische Autohändler hat sich auf altes Blech spezialisiert und stets eine interessante Auswahl toller Klassiker auf Lager.“
Womit Holger beim Surfen auf der Seite nicht gerechnet hatte, war die Tatsache, dass er binnen weniger Klicks eine ungeahnte Entdeckung machen würde. „Das kannst du laut sagen“, pflichtet er bei. „Ich hätte tatsächlich nicht damit gerechnet, dass ich bei Opa’s Auto einen 1963er NSU Prinz 4L finde, der dem einstigen Auto meines Vaters wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Sowohl die Außenfarbe Dunkelgrün, die toffeefarbene Kolorierung der Innenausstattung als auch die Liste der Sonderausstattungen – darunter ein Haltegriff rechts am Armaturenbrett, Zigarrenanzünder und Abdeckung hinter den Sitzen und Fernscheinwerfer – waren an Bord.“
Es schien wie ein Wink des Schicksals. Erst wenige Wochen zuvor war Holgers Vater verstorben. Dann fand er plötzlich diesen NSU Prinz 4L. „Den musste ich mir einfach ansehen“, betont Holger. „Also bin ich direkt nach Enschede gefahren, um mir den kleinen NSU genauer anzusehen. Und was soll ich sagen: er war nahezu perfekt!“ Mit Ausnahme einer großen Inspektion, der Politur des Lackleides und vier neuen Reifen war am Prinzen tatsächlich nicht viel zu tun. „Die Reifen hatten es allerdings bitter nötig“, resümiert Holger. „Darauf habe ich beim Kauf, um ehrlich zu sein, nicht geachtet. Nachdem ich den NSU kurz getestet und für gut empfunden hatte, bin ich die 400 Kilometer bis nach Hause auf eigener Achse gefahren; völlig ohne Probleme.“
Die hätte es laut Werkstattbesitzer und Oldtimer-Experte Holger Schürmann jedoch durchaus geben können. „In der Tat“, stimmt er zu: „Weil ich so geil darauf gewesen bin, den Wagen zu fahren, dass ich vor dessen Überführung nicht auf seine Reifen geachtet habe. Ein riskanter Fehler!“ Der Grund für den dramatischen Rückblick waren die vier altersschwachen Reifen mit 26 Jahren auf dem Buckel! „Und damit bin ich rund 400 Kilometer von Holland bis nach Essen bei 90 km/h gefahren. Ich habe echt Glück gehabt, dass keiner geplatzt ist!“ Die desolaten Reifen waren leider nicht das einzige Manko am kleinen Prinz. Der Vorbesitzer hatte laut Holgers Recherchen die Vorderachse falsch herum eingebaut. „Mir ist von Anfang an aufgefallen, dass die Vorderachse verdächtig hoch gestanden hat und einen extrem derben Sturz hatte“, fasst Schürmannn zusammen. „Also alles wieder auf Anfang drehen und den NSU zurück zur Natur bauen.“
Außerdem reparierte er den Heizungskanal, baute neue Bremsen vorne und hinten sowie einen Satz neue Reifen ein und führte eine komplette Motorinspektion inklusive Kerzen, Kontakten, Nassluftfilter und Ölwechsel mit beiden Ölfiltern durch. „Eine solide Basis“, lobt Holger seinen NSU Prinz. „Das hat mir der TÜV sofort bescheinigt. Als ich dort vorgefahren bin, war der Prüfer hellauf begeistert und meinte, dass man so ein tolles Auto nicht jeden Tag zu Gesicht bekommt.“
Eine weniger erfreuliche Begegnung hatte Holger unmittelbar nach dem TÜV-Besuch. „Kurz nachdem ich aus der Prüfhalle war, haben mich zwei junge Polizisten angehalten, um mich zu fragen, weshalb ich nicht angeschnallt sei. Daraufhin habe ich die Zwei darüber informiert, dass der Sicherheitsgurt erst ab 1979 zur Pflicht in Deutschland geworden ist. Die ersten offiziell verbauten Sicherheitsgurte gab es ab 1967. „Zumeist in großen Mercedes, BMW oder Audis“, weiß Holger. „Der Prinz, anno 1963, hatte damit noch nichts am Hut. Er hat schlicht keine.“ Die Ordnungshüter waren angesichts dieser Tatsache wenig erfreut, ein altes Auto ohne Gurte war in ihren Augen kaum nachvollziehbar. „Sie werden damit leben lernen“, meint Holger. „Vielleicht hilft den beiden ja eine Probefahrt im einem NSU Prinz. Die wäre dann zwar ohne Gurt, aber vom Gefühl her wie Gokartfahren mit Dach!“]]>
YTS Fahrzeug Feature AUDI Stories Audi NSU motorfacts motorfacts Features Sun, 05 Feb 2017 20:43:00 +0100
Sweet Police… http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8374&cHash=7da816b4096d40bd252c50fa3a0b5fad Dieser 2009er Audi TT ist im wahrsten Sinn des Wortes "Zucker"! Dieser 2009er Audi TT ist im wahrsten Sinn des Wortes "Zucker"!
"Wenn Auto, dann Sportwagen!", könnte das Motto von Sascha Muckel lauten. Immerhin hat der 27-Jährige bis dato nur die schnittigsten Fuhren aus dem Regal des VAG-Konzerns besessen. Den Gipfel seiner Passion für sportliche Schlitten erreichte er im Januar 2014 mit seinem absoluten Traumwagen, einem Audi TT Coupé der Generation 8J…
Wer kennt das nicht: Man wird unerwartet und vor allem zeitnah zu einer Party eingeladen und schon quält einen die Frage: „Welches Outfit garantiert mir den perfekten Auftritt?“. So — oder zumindest so ähnlich — dürfte es auch Sascha Muckel ergangen sein, als er sich mit seinem Audi TT Coupé just for fun beim „Zucker“-Event von „How Deep?“ beworben und wenig später eine Zusage nebst Einladung erhalten hat. „Damit hatte ich, um ehrlich zu sein, nicht gerechnet“, bestätigt Sascha. „Zumal ich zu diesem Zeitpunkt, Ende 2014, mit meinen Gedanken eher beim bevorstehenden Hausbau als beim Umbau meines Autos gewesen bin“.
Da besondere Umstände bekanntlich besondere Maßnahmen erfordern, hieß es für Sascha Muckel jedoch: Handeln! „Einfacher gesagt als getan“, lacht er. „Insbesondere deshalb, weil der TT zu diesem Zeitpunkt mehr oder minder jungfräulich war“. Danke Sascha, diese Info ist die perfekte Steilvorlage, um die Basis deines Projekts vorzustellen: einen 2009er Audi TT der Generation 8J. „Mein absolutes Traumauto“, schwärmt Besitzer Muckel und führt fort: „Von einem alten Schulfreund im Jahr 2014 im erstklassigen Zustand gekauft. Mit wenig Kilometern auf der Uhr, einer schwarzen S-Line-Teillederausstattung, reichlich Extras und strahlend weißem Lack im Farbton Ibisweiß“.
Für den normalen Hausgebrauch reflektierte der TT somit eine mehr als zufrieden stellende Konfiguration. Im Rahmen eines Events wie dem Zucker-Treffen war das indes nicht genug. „Das dachte ich mir auch“, bestätigt Sascha. „Daher habe ich mir in der Kürze der Zeit — zwischen Einladung und Event lagen nur wenige Wochen — intensiv Gedanken über ein potentielles Motto gemacht. Wobei ich spontan auf die Idee gekommen bin, den TT im Stil eines US-Police-Cars zu stylen“.
Da sich Sascha zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema Car-Wrapping beschäftigt hatte, traute er sich die Folierung seines Gefährts sogar selbst zu. Nachdem der genaue Look geplant, festgelegt und im Bild festgehalten war, galt es nur noch, die zur Umsetzung erforderlichen Materialien zu ordern, beziehungsweise speziell zugeschnittene Folien und Aufkleber in Auftrag zu geben. „Gerade noch rechtzeitig“, atmet Sascha bei der Erinnerung an die rasante Aktion auf. „Drei Tage vor dem Treffen waren die Folien und Aufkleber endlich da und wir, also meine Freundin, ein guter Kumpel und ich, konnten mit dem Folieren loslegen“.
Nach anderthalb Tagen war es dann endlich soweit und der TT im “Zucker-Police”-Outfit stand vor der privaten Folierer-Crew. Das Ergebnis der aufwendigen Verwandlung des Audi TT begeisterte nicht nur Sascha. „Wir waren alle total geflasht“, berichtet er. „Mit diesem Look musste der TT einfach gut auf dem Zucker-Meeting ankommen. Erst recht, weil wir ihm kurz zuvor noch ein IS-Racing-Gewindefahrwerk ohne Restgewinde und vier golden glänzende OZ-Ultraleggera-HLT-20-Zöller mit Hankook-Evo-S1-Pneus verordnet hatten“. Die Resonanz auf Muckels auffälligen Projekt-Boliden war erwartungsgemäß positiv. „Das Feedback auf die ausgefallene Aufmachung meines Audis war megamäßig“, dankt Sascha mit einer Handgeste. „Nicht nur, dass mich viele Leute auf den Wagen angesprochen haben. Nach 45 Minuten stand sogar bereits der Deal für euer Foto-Shooting. Ein schöneres Kompliment kann man im Tuning-Zirkus nicht bekommen!“.
Anstatt sich auf den Lobeshymnen für sein Werk auszuruhen, legte Sascha sogar noch eins drauf. „Die positiven Stimmen zum TT spornten mich derart an, dass ich direkt weitergemacht habe“, bestätigt er. „Bis zum Zeitpunkt des Fotojobs für die Audi-Scene hat sich abermals einiges am Audi getan“. Zum Beispiel unter der Motorhaube. Der Zwei-Liter-Direkteinspritzer mit Turboaufladung erhielt eine revidierte Motorsoftware von IS-Racing und ein HF-Series-Ansaugsystem. Ein Stück weiter unten folgte eine 3-Zoll-Edelstahlabgasanlage, handgefertigt, inklusive Downpipe und 200-Zellen-Katalysator sowie zwei 84 Millimeter messenden Duplex-Endrohren. In der Summe bringt es der Vierzylinder des Audi damit auf knapp 290 Pferdestärken. Eine mehr als ausreichende Performance!
Auch der allseits beliebte Aspekt des Feinschliffs kam beim zweiten TT-Update nicht zu kurz. Die Bremsen sind mittels ATE-PowerDisc-Bremsscheiben und Yellow-Stuff-Bremsbelägen verfeinert worden. Für die Optik spendierte Sascha zudem eine Runde Karosserie- und Lackarbeiten. Hierbei sind die Dachantenne und das Audi-Zeichen am Heck retuschiert worden. Ferner sind ein TT RS-Grill verbaut und einige Anbauteile schwarz glänzend oder golden lackiert worden. „Nicht zu vergessen: mein Hifi-Ausbau mit CHC-Carhifi-Installationen, einem Hertz-Frontsystem sowie einer Xetec-5-Kanal-Endstufe, dem Boston-G5-Woofer und einem Mosconi-Prozessor mit Bluetooth”, vervollständigt Muckel die 2015er Ausbau-Stufe des Coupés.
Und wie soll es in diesem Jahr mit der Zucker-Polizei weitergehen? „Nun ja“, holt Sascha aus: „Dazu habe ich mir ebenfalls bereits ein paar Gedanken gemacht. Dazu kann ich Folgendes verraten: Es wird ein kleines TT-RS-Karosserie-Paket und einen weiteren Motorumbau mit schärferem Turbo und noch mehr Leistung geben“. Somit ist es kein Geheimnis: Sascha Muckels TT-Sahneteilchen wird in Kürze danke einer Extra-Prise Zucker wieder eine Note schärfer – oh, Entschuldigung – gemeint war natürlich „sweeter“…!



AUDI SCENE FACTS
(Halter*- bzw. Herstellerangaben)
*lt. Fahrzeugschein

Typ: Audi TT Coupé (Typ 8J)
Baujahr: 2009
Motor: R4-Zylinder mit Turboaufladung und Direkteinspritzung (2.0 TFSI), Hubraum 1.984 ccm, IS-Racing Software & HF-Series Ansaugsystem nachgerüstet
Leistung: ca. 290 PS
Kraftübertragung: 6-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb
Auspuff: 3-Zoll-Edelstahlanlage (handgefertigt) mit Downpipe und 200-Zellen-Katalysator und Duplex-Endrohren (2 x 84 mm)
Vorderachse: IS-Racing Gewindefahrwerk ohne Restgewinde
Hinterachse: IS-Racing Gewindefahrwerk ohne Restgewinde
Bremsen: hydraulisch betätigtes Zweikreis-Sicherheitssystem, Stahlbremsscheiben rundum (vorne innenbelüftet), ATE-PowerDisc und Yellow-Stuff-Beläge nachgerüstet
Felgen: OZ Ultraleggera HLT (Gold) in 20 Zoll rundum
Reifen: Hankook Evo S1 in 225/30-R20 rundum
Karosserie: Stahlblech, selbsttragend (Audi-ASF-Bauweise), 2 Türen, Dachantenne clean, Logo am Heck clean, TT RS-Grill und Anbauteile schwarz glänzend lackiert, Tankdeckel golden lackiert
Interieur: Audi-S-Line-Ausstattung in Schwarz mit Teilleder und weißen Nähten, Beleuchtung innen auf Xenon umgebaut
HiFi: CHC-Carhifi-Ausbau, Hertz-Frontsystem, Xetec-5-Kanal-Endstufe, Boston-G5-Woofer, Mosconi-Prozessor mit Bluetooth
Danksagungen: Danke an meine Freundin Denise, die Tag für Tag meinen Autowahnsinn anhören und miterleben muss! Danke auch an meinen Vater und meinen Kumpel Karsten, die immer helfen, wenn etwas am TT verändert wird. Und danke an Nicole Clemens für die Aufkleber und Schriftzüge, sowie ein großer Dank an IS Racing, die immer einen tollen Job machen und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen!]]>
AUDI Stories Audi TT (8J) Audi Galerie motorfacts Features Sun, 05 Feb 2017 20:37:00 +0100
Gefunden! http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8373&cHash=0b02b355ef02c1bca4830e8225d55a5b Krasse Comic-Coolness – 2011er S3 Krasse Comic-Coolness – 2011er S3
In den vergangenen Jahren haben wir schon einiges unter dem Zeichen der vier Ringe gesehen: breite Audis, tiefe Audis, schnelle Audis oder aber die Mischung aus sämtlichen vorgenannten Attributen. Ein komplettes S3-Projekt im Disney-Style jedoch noch nicht! Falls ihr euch angesichts des Wörtchens „Disney“ nun verdutzt am Kopf kratzen und die Frage „Wie soll das denn aussehen?“ stellen solltet, werft einen Blick auf die kleine Bildersammlung. Der 2011er Audi S3 von Steven Kost ist der Beweis dafür, dass sich Comic und Coolness nicht zwangsläufig ausschließen müssen.
Im Frühjahr 2011 stand Steven Kost vor einer anspruchsvollen Entscheidung: ein neues Auto musste her; vorzugsweise mit vier Ringen auf dem Kühlergrill. „Alternativen ausgeschlossen“, bekräftigt er mit erhobenem Daumen, „so lange ich denken kann, fahren meine Eltern Audi. Die Ingolstädter Gene sind mir also sozusagen mit in die Wiege gelegt worden; auch, wenn ich aus Wolfsburg stamme.“ Kriterium Nummer zwei war die Performance des Neuen. „Ich wollte einen kleinen Kompakten mit viel Leistung“, verrät Steven, „vorzugsweise einen RS 3. Da es den aber nur mit Automatikgetriebe und als 3-Türer gab, habe ich mich letztlich für einen dreitürigen Audi S3 entschieden.“
Nach einer ausgiebigen Konfigurations-Session auf der Audi-Homepage stand die Ausstattungsliste für den Wunsch-S3 im Nu fest. Der sportliche Ableger des A3 sollte mit leuchtendem Lack in Glutorange und Vollausstattung inklusive schwarzem Leder und Audi-Exklusiv-Schalensitzen vom Band rollen. „Glücklicherweise musste ich nicht lange auf mein Auto warten“, hält Steven fest, „die Auslieferung meines neuen S3 erfolgte bereits im Juni 2011 beim Audi-Zentrum-Kühl in Gifhorn.“
Damit war Steven selbstredend noch lange nicht fertig mit Schönschreiben. Schließlich beabsichtigte der junge Audi-Fan ursprünglich, einen Audi RS3 zu ordern. Zwischen dessen Leistungs-Pensum von 340 PS und den 265 PS des Standard-S3 liegen ganze 75 PS. „Die habe ich locker ausgeglichen“, lacht Steven. „Dank eines dbilas-Ansaugsystems, eines modifizierten Motormanagements sowie eines Forge-Ladeluftkühlers bringt mein S auf dem Prüfstand aktuell 372 PS.“ An der Leistung nicht ganz unbeteiligt ist die handgefertigte Aga-3-Zoll-Abgasanlage ab Turbolader. Sie verhilft dem S3 zu mehr Leistung und kernigem Sound.
Klang und Performance sind natürlich nicht die einzigen Pluspunkte, mit denen Stevens S3 punkten kann. Auch bei der Rad-Reifen-Kombi ließ Kost einige Euros springen, um seinem Audi zu einem individuellen Outfit zu verhelfen. Vier Eta-Beta-Felgen, Modell „Venti R“ im Format 8,5x19 Zoll mit Nankang-Sportreifen, machen sich in den voluminösen Radhäusern des S3 breit. „Na ja“, merkt Steven an, „voluminös ist Auslegungssache. Nachdem ich mit dem Fahrwerk fertig war, passten die Räder an der Vorderachse nicht mehr unter die Kotflügel.“ Hierzu ist anzumerken, dass die Justierung des KW-Gewindefahrwerks vorn gepfeffert (Vorderachse mit 3,1 Grad Sturz, Hinterachse 4,2 Grad Sturz) tief ausgefallen ist. Um diesen brachialen Tiefgang auszugleichen, mussten die vorderen Kotflügel des Audis um rund 25 Millimeter pro Seite geweitet werden!
Den abgefahrensten Clou landete Steven indes weder in puncto Leistung noch in Sachen Fahrdynamik, wenngleich Letztere eigentlich am wichtigsten ist. Nein, der wahre Aufmerksamkeitserreger ist das Outfit des S3. „Es sollte einfach mal anders werden“, gibt Steven preis, „also habe ich mir überlegt, was am besten zum orangefarbenen Lack des S3 passt und bin auf Nemo, den kleinen Pixar-Animations-Clownfisch des Kinofilms „Findet Nemo!“ gekommen:“ Die äußerst gelungene Umsetzung auf der Karosserie des Audis erfolgte mittels einer hochwertigen Folierung und diversen kleinen Folien-Gimmicks. Lediglich ein Aspekt passt auf Anhieb nicht ganz zum Stil des vierrädrigen Nemos. Angesichts der schieren Kraft des zweifarbigen „Leistungsschwimmers“ – die übrigens alsbald noch weiter steigen dürfte – sollte der Arbeitstitel vielleicht eher „Zündet Nemo!“ lauten.




AUDI SCENE FACTS
(Halter*- bzw. Herstellerangaben)
Typ: S3 (8P)
Baujahr: 2011
Motor: R4-Zylinder mit Benzindirekteinspritzung, Abgasturboaufladung mit Ladeluftkühlung, Hubraum 1984 cm³, Bohrung 82,5 mm, Hub 92,8 mm, Verdichtung (Serie) 9,8:1, 4 Ventile pro Zylinder, zwei oben liegende Nockenwellen (DOHC), Antrieb über Zahnriemen, kontinuierliche Einlassnockenwellenverstellung, dbilas-Ansaugsystem, modifiziertes Motormanagement, Forge-Ladeluftkühler
Leistung: 372 PS
Kraftübertragung: permanenter Allradantrieb quattro mit elektronisch geregelter Lamellenkupplung, elektronische Differenzialsperre EDS, hydraulisch betätigte Einscheiben-Trockenkupplung, 6-Gang-Schaltgetriebe
Auspuff: handgefertigte Aga-3-Zoll-Abgasanlage ab Turbolader
Vorderachse: MacPherson-Federbeinachse mit unteren Dreiecksquerlenkern, Rohrstabilisator, Lenkrollradius spurstabilisierend, Aluminium-Hilfsrahmen, nachgerüstetes gepfeffert-Gewindefahrwerk (KW) mit 3,1 Grad Sturz
Hinterachse: Vierlenker-Hinterachse mit getrennter Feder-Dämpfer-Anordnung, Rohrstabilisator, Hilfsrahmen, nachgerüstetes gepfeffert-Gewindefahrwerk (KW) mit 4,2 Grad Sturz
Bremsen: Zweikreisbremsanlage mit diagonaler Aufteilung, ESP, hydraulischer Bremsassistent, Scheibenbremse vorn und hinten innenbelüftet (Durchmesser 345 und 310 mm v/h)
Felgen: Eta Beta Venti R in 8,5x19 Zoll, ET 45
Reifen: Nankang-Sportreifen in 215/35/R19
Karosserie: selbsttragend, Stahl, 3 Türen mit zusätzlichem Flankenschutz, vordere Kotflügel um jeweils 25 mm geweitet (Blech), Originallackierung Glutorange, Folierung im „Findet-Nemo-Design“, RS3-Kühlergrill
Interieur: schwarze Vollleder-Ausstattung (Audi) inkl. Schalensitzen vorne, hintere Abdeckung der Schalensitze in Wagenfarbe lackiert
Danksagungen an: Lukas R., Marco R., Tim M., Kevin.B, Han.F und allen anderen, die mir beim Umbau geholfen haben und die mich motiviert haben, mit einem Gewindefahrwerk tiefer zu fahren, als manche mit ihren Airride-Autos stehen… ]]>
AUDI Stories Audi A3 (8P/8PA) Audi Galerie motorfacts Features Sun, 05 Feb 2017 20:14:00 +0100
Oldtimer-Fans stürmen die Messe Bremen http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8364&cHash=393c8a51e997fe12f13116a3d9a0bbe2 Bremen Classic Motorshow hat begonnen Bremen Classic Motorshow hat begonnen

Ob mit Patina oder auf Hochglanz poliert – Schönheiten auf zwei und vier Rädern mit vielen Jahren auf dem Buckel locken seit Freitag, 3. Februar 2017, wieder Scharen von Liebhabern in die Messe Bremen zur Bremen Classic Motorshow. Die beiden Sonderschauen widmen sich dem Karosseriebauer Karmann und der Zweiradschmiede Zündapp. Und dem Titel „Her mit den kleinen Engländern“ finden Einsteiger in die Oldtimer-Leidenschaft vergleichsweise günstige britische Flitzer. Im Bereich Junge Klassiker sind unrestaurierte Klassiker aus den 1960er- bis 1990er-Jahren zu sehen und zu erwerben.
Die Bremen Classic Motor dauert noch bis Sonntag, 5. Februar 2017, und ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Sie findet in allen sieben Hallen der Messe Bremen sowie der mobilen Halle 8 auf dem Freigelände statt. Das Ticket kostet 16 Euro.
Im Folgenden erste Impressionen der dies jährigen Bremer Messe.]]>
AUDI Event Audi Messe Audi Galerie Sat, 04 Feb 2017 19:25:00 +0100
Immer den Berg hinauf http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8359&cHash=ec32c9551b68672eb698f85ad3a4ee95 Ein echtes Wettbewerbsauto – 1971er NSU TT Ein echtes Wettbewerbsauto – 1971er NSU TT

Ein Jungspund ist Gustav Borowski wahrlich nicht mehr. Seit 1969 ist er mit NSU verbandelt und hat seitdem nur zwei TT besessen. Sein Hochzeitsauto und diesen TT, der zunächst ausschließlich dem Motorsport diente. Heute ist der pure Wettbewerb dem Spaß am Auto gewichen, obwohl der Weg nach wie vor den Berg hinaufführt.

Wie bei den meisten Führerscheinneulingen, spielte der Käfer auch bei Gustav die Rolle der chronologischen Nummer 1. Im Vergleich zu einem 30 PS starken VW 1200 Ovali war der NSU TT eine echte Rakete. Gustavs brandneuer NSU TT, Modellpflege des NSU Prinz 1200 TT, leistete  65 PS bei 5.500 Umdrehungen und rannte über 150 km/h. „Exakt 6.250 DM hat der in Alfarot lackierte TT damals gekostet“, erinnert er sich. Kurze Zeit später diente der TT als Hochzeitsauto der Borowskis, wobei neben dem Fahrer auch der Trauzeuge im kleinen Neckarsulmer Platz finden musste. „Die Frau habe ich noch, den TT im Jahr 1974 verkauft“, scherzt Gustav und fügt hinzu, dass wegen Hausbau und Familienzuwachs zunächst keine Zeit mehr für sportliche Aktivitäten mit dem NSU übrig blieb.

Der Wiedereinstieg folgte vor ungefähr 10 Jahren. In Gustavs alter Heimat, der Eifel, bot ein älterer Herr unweit des Nürburgrings einen NSU TT plus einen Keller voller Ersatzteile an. Der Herr war Mitglied der Bonner NSU Freunde, einer seit 1972 bestehenden Interessengemeinschaft von Profis. Mit einem Sprinter, bis zur Dachkante beladen, kehrte Gustav in seine neue Heimat Oberpfalz zurück. Die vertraute Leidenschaft gewann wieder an Bedeutung. Mit Clubkollegen des AC Nittenau bestritt er jahrelang im harten Wettbewerb Slalom, Rallyes und Bergrennen. Gerne erinnert er sich an einen Lauf zur Deutschen Meisterschaft im Slalom, an dem in der 1300er Klasse 29 Fahrzeuge teilnahmen. Simca Rallye 2, wie der NSU TT/TTS eine pure Fahrermaschine, machten den Neckarsulmern das Leben schwer. Die PS-stärkeren Simcas rannten mit 13-Zoll-Michelin-Bereifung, die schier auf dem Asphalt klebte und den 12-Zöllern der NSU weit überlegen war. Im Lauf der Zeit wich bei Gustav der Stress des „Schnell-sein-müssens“ dem „Hobby NSU“. Heute lässt er es gemütlicher angehen, obwohl sein TT nach wie vor ein Kämpferherz besitzt.

Zwecks Leistungssteigerung des TT bot NSU damals einen standardisierten Tuningsatz an: Weber-Doppelvergaser, Fächerkrümmer und die scharfe Nockenwelle des TTS heben die Leistung auf 75 PS an, was offiziell in den Papieren festgehalten wurde. Dem nicht genug, stammt der Endschalldämpfer von einer KTM, die ursprünglich deren zwei besaß. Einen Schalldämpfer ergatterte Gustav, den anderen sein Spezl. Vor dem Kauf des TT befand sich der Ölkühler im Motorraum auf der Fahrerseite, was die Öltemperatur nicht unbedingt flach hielt. „Früher starben die NSU wegen Überhitzung wie die Fliegen“, begründet er die Verlegung des Ölkühlers in den Fahrtwind, zudem eine größere Ölwanne ungefähr einen Liter mehr an Öl aufnimmt. Zusätzliche Luft gewährt die Motorhaube des Prinz 4 (Radstand 2040 mm), der im Vergleich zu den 1000er Serien (Radstand 2250 mm) als kurze und einfachere Variante angeboten wurde.

Die typische Aufmachung sowie die Auslegung des Fahrwerks lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass es sich hier um einen Sportler handelt. „Die gekürzten Federn besitzen eine Genehmigung von NSU“, erklärt Gustav. In Kombination mit den roten Konis lässt sich der TT Gokart-ähnlich um die Kurven werfen. Der negative Sturz wird mit so genannten TTS-Lagerstücken erreicht, zudem sind die Bremstrommeln des TTS breiter als die des TT.

Die Karosserie besitzt einige optische Feinheiten. Für originale Talbot Spiegel, wie am TT montiert, werden heutzutage Horrorpreise verlangt. Die dem NSU angepassten Radläufe stammen vom Golf 1 und bieten den 3-teiligen Spiess-Motorsport-Felgen ausreichend Raum. Die Besonderheit der 7,5 und 8,0 J x 13 Zoll großen Räder sind Sterne aus Magnesium, die von Spiess mit BBS-Schüsseln gepaart wurden. NSU ist Autofahren pur. Frei von Elektronik-Schnickschnack, kommt es nur auf das Können des Piloten an, der in Halbschalen aus dem D&W Shop festen Halt findet. „Keine Ahnung, wo der Überrollkäfig herkommt“, weist Gustav auf die Eintragung hin, in der kein Herstellername festgehalten ist. Das dreiteilige Indianapolis-Lenkrad ist komplett gepolstert und wurde speziell für NSU freigegeben. Welchen Zweck erfüllt eigentlich das Radio in diesem Auto? „Das hat der Vorbesitzer für seine Frau eingebaut, damit sie die Nachrichten hören kann“, lächelt Gustav. Für ihn spielt die Musik im Heckraum, in dem Familie Weber und die Auspuffkomponenten für den richtigen Sound sorgen. Glücklich geht es auf den Berg hinauf, wo man meilenweit hört, was da durch die Kurven fährt.


Audi Scene Facts:
Typ: NSU TT
Baujahr: 6/1971
Motor: 1.167 ccm, Reihenvierzylinder, 2 x 40-DCOE-Weber-Doppelvergaser (offene Trichter eingetragen), TTS-Nockenwelle, Ölkühler
Auspuff:  Ebersbächer-Fächerkrümmer, KTM-Endschalldämpfer
Leistung (max): 75 PS
Kraftübertragung:  4-Gang, H-Schaltung, Heckantrieb
Fahrwerk (v/h):  Koni rot Sportdämpfer, gekürzte NSU-Federn, TTS-Lagerstücke für negativen Sturz,
Felgen (Herst./Größe):  3-teilige Spiess-Felgen, Magnesium-Sterne mit BBS-Schüsseln, 7,5 + 8,0 J x 13 Zoll (v/h)
Bereifung (Herst./Größe): Dunlop SP / 195/45-13
Bremsen(v/h):  Scheiben/Trommeln (TTS)
Weitere Extras: Radläufe Golf 1, Motorhaube mit Lüftungsschlitzen vom Prinz 4, Talbot-Spiegel, Kennzeichenhalterungen vorne Eigenbau, Sonderlackierung
Interieur:  2-Sitzer, 3-teiliges Indianapolis-Lenkrad, Sport-Halbschalen (D&W), Schroth-Gurte, Öldruck, Temperaturanzeige Mittelkonsole, Käfig Marke unbekannt
Danksagung: an den Vorbesitzer Günther Herbst und vor allem an meine Familie für die Unterstützung


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YTS Fahrzeug Feature YTS Community AUDI Community motorfacts motorfacts Features motorfacts Galerien Tue, 31 Jan 2017 14:57:00 +0100
Lekker! http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8358&cHash=16e35e8ef56d927cf8df438caf2bb0a2 „Amsterdam-Style“ – 2008er Coupé S5 „Amsterdam-Style“ – 2008er Coupé S5
Mal ehrlich, gibt es am Audi Coupé S5 überhaupt noch was zu verbessern? Eckdaten, wie ein bärenstarker V8-Benziner mit 354 PS, permanenter Allradantrieb quattro und eine extra scharf designte Karosserie machen es schwer, entsprechende Argumente dafür zu finden – nur eines fiele uns ein: das der Verwechslungsgefahr. Nachdem sich Tim Melhaff den perfekten Audi, ein schwarzes S5 Coupé Baujahr 2008 zugelegt hatte, musste er feststellen, dass allein in seiner Heimatstadt Wolfsburg fünf vergleichbare Autos unterwegs sind. Ein No-Go für den bekennenden Individualisten. Folglich half nur eins: Ein stilechter Tapetenwechsel!
Wer Tim Melhaffs Audi S5 Coupé auf der Straße begegnet, dürfte sich unweigerlich die Frage stellen: ist der Chef von Heineken auf Deutschland-Tour? Und woher hat er diese scharfe Fuhre? Ein Blick auf die Flanken des 2008er Audi S5 Coupés verdeutlicht, worum es geht. In strahlend weißen Lettern aufgetragen, steht hier der Firmenschriftzug einer der ältesten und bekanntesten Brauereien der Niederlande: „Heineken“. Passend dazu glänzt die von Walter de Silva geschmiedete Karosserie des Audi Gran Turismo in strahlendem Flaschengrün, während die Spiegelkappen sowie die Rotordesign-Felgen eines Audi RS5 in kontrastierendes Rot gehüllt worden sind.
„Wäre es schräg zu behaupten, dass das Design meines S5 aus einer Bierlaune heraus entstanden ist?“, wirft Tim Melhaff grinsend ein. Wir sagen mal „nein“ – sind jedoch neugierig, wie es zum abgefahrenen Outfit des V8-Coupés kam. „Ursprünglich hatte ich weder Folier- noch Lackierarbeiten für den S5 geplant“, sagt Tim. „Beim Kauf im August 2013 war ich total begeistert vom Look und der Ausstattung des Audis. Außen wie innen schwarz, mit Vollleder- und Vollausstattung ließ er keine Wünsche offen. Lediglich die Karosserie hatte ein paar kleinere Gebrauchsspuren, die entfernt werden mussten. Nichts Ungewöhnliches für ein damals fünf Jahre altes Auto mit rund 110.000 Kilometern auf der Uhr.“
Einen Aspekt konnte Tim gleichwohl nicht ohne Weiteres tolerieren: Die Verwechslungsgefahr seines Coupés! „Nachdem ich den S5 übernommen hatte, sind mir allein in meiner Geburtsstadt Wolfsburg fünf schwarze S5 Coupés aufgefallen. Das ging gar nicht. Also habe ich überlegt, wie ich meinen Fünfer von den Audis aus der Umgebung abgrenzen konnte.“ Ein kurzfristig anberaumtes Brainstorming sollte den händeringend gesuchten Denkanstoß bringen. „Ich hatte ein paar gute Kumpels eingeladen, um gemeinsam – natürlich bei dem ein oder anderen Bier – ein individuelles Design für den S5 via Photoshop zu kreieren.“ Nachdem die Wirkung kreativitätssteigernden Flüssigtreibstoffs in Form von Gerstenmalz, Wasser, Hopfen und Hefe einsetzte, kam den Jungs die zündende Idee. „Da wir damals ohnehin auf dem Heineken-Trip waren, dachten wir uns: Warum nicht den ganzen Wagen im Style der Amsterdamer Brauerei gestalten?“
Der vermeintlich schrägen Idee folgte alsbald die perfekte Umsetzung durch den Göttinger Folien-Profi Foliostar. Den Entwürfen von Tim und seine Jungs entsprechend, erhielt das S5 Coupé einen flaschengrün strahlenden Dress inklusive Heineken-Insignien, rotem Stern und Heineken-Schriftzug aus weißen Buchstaben. „Mit den Serienfelgen und dem Standardfahrwerk des S5 sah das Ergebnis allerdings ein wenig lahm aus“, erinnert sich Tim. Um das revidierte Outfit seines Audis zu komplettieren, folgten alsbald ein sportlich abgestimmtes KW-Gewindefahrwerk mit knackiger Tieferlegung sowie ein Satz 9 x 20 Zoll große Originalfelgen eines Audi RS5 mit 255/30er 20-Zoll-Pneus. Die Sterne der RS-Felgen sind, ebenso wie die Spiegelkappen des Audi S5, im Rot des Heineken-Sterns gefärbt worden.
Im Innenraum sowie unter der Haube des Audi S5 Coupés beließ es Tim Melhaff vorerst beim Serienzustand. Schließlich lassen die üppige Innenausstattung, der V8-Benziner mit 354 PS und das handgerissene 6-Gang-Handschaltgetriebe eigentlich keine Wünsche offen. „Fast keine“, korrigiert Tim: „Nachdem ich ein wenig am Sound der Auspuffanlage gedreht habe, bin ich auf den Geschmack gekommen. Momentan schwebt mir ein weiterer Eingriff an der Auspuffanlage vor, um den V8-Sound noch besser herauszuarbeiten. Vielleicht geht ja auch noch was in puncto Leistung. Bevor ich mich daran mache, werde ich dem S5 allerdings ein Airride-Fahrwerk spendieren.“ Es scheint also ganz so, als ob Tim Melhaffs „Lekker Vijfer im Amsterdam-Style“ in naher Zukunft noch schmackhafter zubereitet wird…



AUDI SCENE FACTS
(Halter*- bzw. Herstellerangaben)
Typ: S5 Coupé 4.2 FSI quattro (B8)
Baujahr: 2008
Motor: V8-Zylinder, 4 Ventile pro Zylinder, 2 obenliegende Nockenwellen je Zylinderbank (DOHC), zweistufiges Schaltsaugrohr, Hubraum 4.163 ccm, Bohrung 84,5 mm, Hubraum 92,8 mm, Verdichtung 11,0:1
Leistung: 354 PS
Kraftübertragung: Permanenter Allradantrieb quattro mit selbstsperrendem Mittendifferenzial, 6-Gang-Handschaltgetriebe
Auspuff: Serie
Vorderachse: Fünflenker-Vorderachse, Querlenker oben und unten, Rohr-Stabilisator, KW-Gewindefahrwerksumbau
Hinterachse: Einzelradaufhängung, Trapezlenker-Hinterachse mit elastisch gelagertem Achsträger, Stabilisator, KW-Gewindefahrwerksumbau
Bremsen: Diagonal-Zweikreis mit ABS/EBV und ESP mit Bremsassistent, Tandem-Bremskraftverstärker,  innenbelüftete Scheiben(v/h)
Felgen: Rotor-Felgen vom Audi RS5 in 9 x 20 Zoll
Reifen: Hankook-Sportreifen in 255/30-R20 Zoll
Karosserie: selbsttragend, verzinkt, Stahl, 2 Türen, Werkslackierung schwarz, Folierung im Heineken-Design (Grün-metallic mit Heineken-Logos)
Interieur: schwarze Audi-Volllederausstattung, mit Ausnahme des Fernlichtassistents voll ausgestatteter S5
Danksagungen: an Foliostar Göttingen für die perfekte Folierung]]>
AUDI Scene AUDI Stories Audi Galerie AUDI Community motorfacts motorfacts Features Tue, 31 Jan 2017 13:44:00 +0100
We are the Champions! http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8357&cHash=6399491ccdc10080d29876e828888387 Audi rockt die ADAC GT Masters 2016
Audi rockt die ADAC GT Masters 2016

Sieben Stationen, 14 Rennen, 25 eingeschriebene Teams. Das sind die Eckpunkte der 2016er Saison im ADAC GT Masters. Neben den fünf deutschen Rennstrecken in Oschersleben, dem Sachsenring, dem Lausitzring sowie am Nürburgring und in Hockenheim wurde erneut zwei Mal im Ausland gefahren: auf dem österreichischen Red Bull Ring und im holländischen Zandvoort. Besonderes Highlight der diesjährigen Saison? Alles war auf Null gestellt. Jedes Werk brachte seinen neuen GT3-Boliden an den Start. 2015 noch beim letzten Saisonlauf in Hockenheim vorgestellt, wurden die Fahrzeuge 2016 erstmals losgelassen. Natürlich hatte auch die Marke aus Ingolstadt einen neuen Boliden in der Hinterhand, den Audi R8 LMS.
Insgesamt traten in der aktuellen Saison 11 Teams mit diesem R8 LMS an. Damit ist er der am meisten eingesetzte Bolide. Der V10-Saugmotor, der im Heck schlummert, besitzt einen Hubraum von 5.200 Kubik und eine daraus resultierende Leistung von knapp 585 PS. Das Aluminium-CFK-Hybrid-Chassis wiegt inklusive aller elektronischen Teile 1.225 Kilogramm – nicht die schlechtesten Ausgangswerte, um beim Kampf um die Meisterschaft ganz vorne mitzumischen.
So orderte das Montaplast-by-Land-Motorsport-Team direkt zwei der neuen R8 und besetzte diese mit den Fahrerpaarungen Christopher Mies/Connor de Phillippi und Marc Basseng/Peter Hoevenaars. Auch das Team um kfzTeile24 entsandte zwei orangefarbene R8 in die Saison 2016, genauso wie Aust Motorsport Phoenix Racing und CarCollection Motorsport. Auch das Yaco Racing Team und MRS GT-Racing starteten jeweils mit einem R8 LMS in der vom ADAC ausgetragenen Rennserie. Porsche kam mit dem überarbeiteten 911 GT3-R an den Start, Chevrolet mit der neuen C7 GT3-R, Bentley mit dem Continental GT3, BMW mit dem M6 GT3, Mercedes mit dem AMG GT3 und Lamborghini zündete den Huracan GT3. Lediglich eine alte Corvette C06 GT3 und der Nissan GT-R Nismo GT3 waren aus der alten Saison übrig geblieben.
Es war also angerichtet für 2016. Los ging es Mitte April in Oschersleben. Und es war direkt der Audi R8 LMS, der die erste Pole einfahren konnte. Connor de Phillippi und Christopher Mies stellten ihren grün-weißen R8 auf den ersten Startplatz, gefolgt vom Mobil 1 Team in einem der neuen Mercedes Benz AMG GT3 und einem weiteren Audi von Phoenix Racing. Während im ersten Rennen der Saison der Audi von Phoenix mit Marc Basseng und Peter Hoevenaars den dritten Platz halten konnte, musste der Pole-Setter den Mercedes ziehen lassen und sah mit einer Sekunde Rückstand als Zweiter die schwarz-weiß karierte Flagge. Nach der Renndistanz von einer Stunde sah darüber hinaus der zweite Bolide von Phoenix das Ziel als Sechster und Florian Stoll/Laurens Vanthoor im kfzteile 24 Audi als Neunte. Ein guter Anfang, doch Audi wollte mehr. In Oscherleben musste man sich allerdings beim zweiten Rennen am Sonntag mit einem zweiten und dritten Rang begnügen. Diesmal war es einer der beiden grünen Lamborghini Huracan, die den Sieg einfuhren. Dennoch war das Duo de Phillippi/Mies nach dem ersten Wochenende Tabellenführer.
Bereits zwei Wochen danach stand der nächste Lauf auf dem Sachsenring an. Auch hier schlug sich Audi mehr als beachtlich – im ersten wie auch im zweiten Rennen konnten der zweite und dritte Gesamtrang verzeichnet werden. Lediglich ein Sieg fehlte nach wie vor. Diese fuhren der Mobil 1 Mercedes sowie die Gallaway Corvette von Jules Gounon und Daniel Keilwitz ein. Trotzdem wechselte die Tabellenführung nach wie vor nicht. Die beiden Audi-Piloten von Land Motorsport waren ganz vorne im Klassement.
Auf dem Highspeed-Kurs in der Lausitz sollte es dann wenige Wochen später ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Audi-Fans laufen. Am Samstag lief kaum etwas zusammen und der beste Audi landete lediglich auf dem sechsten Gesamtrang. Am Sonntag lief es etwas besser und die Meisterschaftsführenden konnten sich mit einem dritten Platz erneut auf dem Podium sehen lassen. Aber: Noch immer kein Sieg eines Audi R8 LMS in der ADAC GT Masters Serie.
Bevor es diesen zu feiern gab, stand noch ein ganz schwarzes Wochenende bevor. In der Steiermark auf dem Red Bull Ring waren wirklich nur lange Gesichter zu sehen – ein Ausfall am Samstag vom Team Connor de Phillippi/Christopher Mies und ein sechster Platz am Sonntag. Beim Samstagrennen war der beste Audi (Yaco Racing) sogar nur auf dem zwölften Rang zu finden.
Auf der Traditionsrennstrecke am Nürburgring sollte alles wieder besser werden. Am Samstag konnte zwar noch ein Porsche-Doppelsieg bestaunt werden, doch am Sonntag holten die Ingolstädter zum Gegenschlag aus. Platz 1 und 2 für Audi. Den ersten Sieg für die Marke mit den vier Ringen fuhren, wie sollte es auch anders sein, die Meisterschaftsfavoriten Christopher Mies und Connor de Phillippi ein, dicht gefolgt jedoch vom kfzteile24-Team mit den Piloten Florian Stoll und Laurens Vanthoor. Und dann gab es ein Nachspiel: Aufgrund nicht homologierter Teile wurden die beiden orangefarbenen Audi R8 aus der Wertung genommen und für den Rest der Saison gesperrt. Somit verloren Florian Stoll und Laurens Vanthoor sowie ihre Teamkollegen Daniel Dobitsch und Edward Sandström alle Chancen, auch bei den beiden letzten Läufen zu glänzen.
So musste der GT-Masters-Tross zwei Wochen später in Zandvoort ohne die beiden R8 vorlieb nehmen. Das erste Rennen wurde von einem beinharten Kampf zwischen dem Porsche 911 GT3-R von Kevin Estre und David Jahn gegen den Audi R8 LMS von Land Motorsport dominiert. Am Ende konnte sich der Zuffenhausener Bolide knapp gegen seinen Ingolstädter Kollegen durchsetzen. Dennoch war klar, dass Christopher Mies und Connor de Phillippi als die heißesten Titelanwärter nach Hockenheim reisen sollten. Auch ein vierter Gesamtrang beim Sonntagsrennen änderte daran nichts. Darüber hinaus gab es am Sonntag den zweiten Audi-Sieg der Saison 2016 zu feiern. Die schnelle Dame Rahel Frey und Philip Geipel im Yaco Racing LMS konnten sich vor dem Lamborghini Huracan von Norbert Siedler und Jaap van Lagen behaupten und sicherten den zweiten Ingolstädter Sieg.
Alles war angerichtet fürs große Finale in Hockenheim. Neben den Tabellenführern Mies und de Philippi konnten auch Porschepilot David Jahn sowie das Corvette-Team Daniel Keilwitz und Jules Gounon noch den Titel einfahren. Das Team um Wolfgang Land gab alles und konnte den Boliden fürs erste Rennen auf die Pole Position setzen. Starker Regen kurz vor dem Start erschwerte die Bedingungen. Das Audi-Gespann musste den Titelrivalen David Jahn/Kevin Estre ziehen lassen und mit dem zweiten Gesamtrang vorlieb nehmen. Dennoch war die Ausgangssituation für den Sonntag hervorragend. Ein achter Gesamtrang würde reichen, um den Titel einzufahren. Aufgrund eines schweren Unfalls von Jules Gounon kam es zum Zweikampf zwischen Porsche und Audi. Am Ende erkämpfte sich der Land Motorsport Audi R8 LMS den rettenden achten Gesamtrang. Selbst ein Sieg von David Jahn hätte Audi nicht den Meisterschaftstitel entreißen können. So wurde der Porsche am Ende Zweiter im Rennen und auch Zweiter im Gesamtklassement.
Der Meistertitel hingegen ging an den Audi R8 LMS mit Christopher Mies und Connor de Phillippi. Der Jubel war groß. Neben dem Fahrertitel konnte sich das Team Land Motorsport ebenfalls den Titel in der Teamwertung sichern. Besser hätte es in der GT Masters für Audi nicht laufen können. Mit entsprechend hohen Ambitionen geht das Team 2017 in die neue Saison!   

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Vollgas, Chérie! http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8356&cHash=6c57e50bc0cd3f719826c917c117ab5d Giftige Performance – 2014er Audi S1 Giftige Performance – 2014er Audi S1
Dass nicht nur Jungs heiße Autos auf die Beine, respektive Räder stellen können, ist seit Langem in der Szene bekannt. Die Schauenburgerin Lena Günther, Mitglied der „Markenoffenen Tuningeinheit Kassel“, erbringt einmal mehr den Beweis, dass auch die Mädel wissen, was gut und schnell ist. Bereits ihr erstes Projekt, ein 2014er Audi S1 quattro, ist ein absoluter Volltreffer geworden. Mit sportlichem Look, einer tollen Fahrwerk- und Felgenkombination sowie der Power von atemberaubenden 325 PS setzt ihr Kraftzwerg ohne Wenn und Aber Maßstäbe!
Cooles Design, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und exquisite Verarbeitung: Mit diesen Charaktereigenschaften und einem gut sortierten Motorenprogramm startete Audi im Herbst 2010 in die Klasse der High-End-Kleinwagen. Vier Jahre später legten die Ingolstädter nach und zeigten, dass ihr Luxus-Zwerg nicht nur knuffig, sondern auch kernig sein kann – und zwar so richtig. Mit 231 PS aus 1.984 Kubik Hubraum spurtet der kleinste quattro des Herstellers in 5,8 Sekunden auf 100 Sachen. Top speed des kleinen Kraftpakets: 250 km/h.
Nicht genug? Kein Problem! Die Schauenburgerin Lena Günther weiß, dass in der 1er-Klasse noch (viel!) mehr geht. Mit sage und schreibe 325 PS, einem sportlich abgestimmten KW-Gewindefahrwerk (V3 Inox Line) und extra großen Schlappen im Format 8 x 19 Zoll (OZ Leggera HLT) mit 215/35er 19-Zoll-Pneus (Hankook S1 Evo) geht ihr Audi S1 noch brachialer ans Werk. Süßer Kleiner? Fehlanzeige, der hier ist ein Biest mit gletscherweißer Weste. Auch wenn uns keine detaillierten Daten über Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit von Lenas S1 vorliegen, reicht ein Hauch von Phantasie um sich vorzustellen, wie derbe 325 zwangsbeatmete Pferde mit 1.390 Kilogramm Leergewicht umgehen! „Er ist auf jeden Fall schneller als mein erster A1 mit 122 PS“, wirft Lena grinsend ein. „Wobei ich meinen kleinen 1.4er TFSI hier keinesfalls schlechtmachen will. Schließlich war er mein erstes eigenes Auto und ein traumhaftes Geschenk meiner Eltern zum 18. Geburtstag.“
Der Sprung von 122 auf 325 PS ist in der Tat gewaltig. Wie kam es eigentlich dazu, Lena? „Ich hatte mich recht schnell an die Leistung meines 1.4ers gewöhnt“, erzählt sie: „Nach einer Weile hinter dessen Lenkrad verspürte ich das dringende Bedürfnis nach mehr Leistung. Was hätte da besser ins Konzept gepasst, als der 2014 vorgestellte Audi S1? Der sah nicht nur auf dem Papier richtig gut aus, sondern auch in natura. Hinzu kam, dass ich ihn kurz nach der offiziellen Vorstellung auf dem GTI-Treffen am Wörthersee live und in Aktion erleben durfte. Dabei hat es gefunkt. Liebe auf den ersten Blick.“ Konsequenz: Vier Wochen nach dem Besuch am See hatte Lena ihren neuen Traumwagen im Audi-Zentrum ihres Vertrauens bestellt.
Der Moment der Auslieferung ihres brandneuen Audi S1 im Audi Forum in Neckarsulm dürfte für Lena mindestens so aufregend gewesen sein wie das Entgegennehmen der Schlüssel. „Das war es!“, schwärmt sie: „Der Besuch bei Audi war ziemlich beeindruckend und das Event der Selbstabholung echt klasse.“ Was die stolze Neuwagenbesitzerin zu diesem Zeitpunkt nicht zu ahnen gewagt hätte: In nicht allzu ferner Zukunft sollte sie sich auch an die 231 PS ihrer Straßenrakete im Taschenformat gewöhnt haben.
„Schuldig im Sinne der Anklage“, hebt Lena die Hand und verrät, wie sie dem abermals aufgetretenen Problem des Leistungsmangels begegnet ist: „Vereinfacht ausgedrückt, hat mein S1, den ich übrigens auf den Spitznamen ‚Chérie’ getauft habe, eine leistungssteigernde Motorsoftware sowie einen überarbeiteten Ansaugtrakt mit Sportluftfilter und eine optimierte Abgasführung erhalten“, fasst sie zusammen. „Damit standen auf einmal 325 statt 231 PS und ein Drehmoment von 460 Newtonmetern auf dem Papier. Eindeutig zu viel, um den Kleinen auf seinen Serienfelgen und dem originalen Fahrwerk laufen zu lassen. Also habe ich das KW-Gewindefahrwerk und die 19-Zöller ein- beziehungsweise verbauen lassen. Die Mischung aus den 19-Zoll-Felgen und dem neuen Fahrwerk erschwerte allerdings die Tieferlegung des S1, daher ist die Absenkung der Karosserie auf minus 10 Millimeter beschränkt worden.“
Erstaunliche Randnotiz: Trotz des enormen Kraftzuwachses von mehr als 90 PS soll Lenas Audi S1 nach wie vor relativ sparsam unterwegs sein. „Wenn ich ihn normal bewege, liegt der Spritverbrauch bei 7,5 Litern auf 100 Kilometern“, berichtet Lena, „ und damit kann ich leben. Lediglich bei der Wahl der Räder habe ich mir einen größeren (Zeit-)Verbrauch eingehandelt. Die OZ-Felgen sind extrem pflegebedürftig, da sie Bremsstaub und Teer anziehen wie ein Magnet. In der Praxis gehen da gerne mal zwei bis drei Stunden fürs Putzen drauf!“ Durchaus ärgerlich, aber vertretbar. Schließlich dürften sowohl der Gedanke ans Räderputzen als auch der an einen verbrauchsoptimiert agierenden Gasfuß passé sein, sobald es heißt: „Vollgas, Cherié!“



AUDI SCENE FACTS
(Halter*- bzw. Herstellerangaben)
Typ: Audi S1 (8X)
Baujahr: 2014
Motor: R4-Zylinder mit Benzindirekteinspritzung, Abgasturboaufladung mit Ladeluftkühlung, 4 Ventile pro Zylinder, zwei oben liegende Nockenwellen (DOHC), Hubraum 1984 ccm, Motormanagement Conti SIMOS 18.1., Motorsoftware leistungssteigernd überarbeitet, Sportluftfilter
Leistung: ca. 325 PS
Kraftübertragung: permanenter Allradantrieb quattro, hydraulisch betätigte Einscheiben-Trockenkupplung (Umrüstung auf Sachs-Performance 550+), 6-Gang Schaltgetriebe
Auspuff: Serienabgasanlage optimiert
Vorderachse: MacPherson-Federbeinachse mit unteren Dreiecksquerlenkern, Stabilisator, Lenkrollradius spurstabilisierend, Stahl-Hilfsrahmen, KW-Gewindefahrwerk V3 „Inox Line“ (10 mm)
Hinterachse: Vierlenker-Hinterachse mit getrennter Feder-Dämpfer-Anordnung, Hilfsrahmen, Stabilisator, KW-Gewindefahrwerk V3 „Inox Line“ (10 mm), Spurverbreiterung (10 mm)
Bremsen: Zweikreisbremsanlage mit diagonaler Aufteilung, ESP mit elektronischer Bremskraftverteilung EBV, elektronische Differenzialsperre EDS, hydraulischer Bremsassistent, Berganfahrassistent, Scheibenbremsen vorn innenbelüftet, Scheibenbremsen hinten massiv
Felgen: OZ Leggera HLT in Racing-Gold, Format 8 x 19 Zoll ET 43
Reifen: Hankook S1 Evo in 215/35-R19
Karosserie: selbsttragend, Stahl, 2 Türen, quattro-Exterieurpaket, hintere Seitenscheiben und Heckscheibe dunkel getönt, dezente Karosserie-Folierungen im Audi-Sport-/Abt-Look, Originallackierung Gletscherweiß-metallic
Interieur: schwarze Volllederausstattung, quattro-Interieurpaket, Audi-Exclusive-Schalthebel, Navigationssystem,
HiFi: Bose-Soundsystem
Danksagungen: An meinen Freund Florian Keßler, vor allem für die Geduld, die Unterstützung und den ein oder anderen nötigen Gedankenanstoß]]>
AUDI Stories Audi Galerie motorfacts Features motorfacts Galerien Tue, 31 Jan 2017 13:16:00 +0100
Low Green http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8355&cHash=53defdfeab8bcf0553994bf6cb224979 Ein Audi 100 auf dem Weg in die Hölle.
Ein Audi 100 auf dem Weg in die Hölle.

„Die Hölle“, munkelt man „sie ist unten, ganz unten“. Der Audi von Kfz-Mechaniker Andreas Nelles ist auf dem besten Weg dorthin. „Gute 2 cm fehlen mir noch“, lächelt er im Wissen, was noch zu tun ist.

Es war einmal ein beiger Audi 100 Typ 43 C2 mit 85 PS starker 4-Zylinder Maschine und Automatik. Von einem Rentner gekauft, gefahren, gepflegt, bis er in Hände geriet, die nicht mehr so penibel mit der Limousine umgingen. „Die Automatik kannte nur noch Stufe A und Rückwärts“, schmunzelt Andreas über den für 50 Euro unter eBay geschossenen Audi. Es hätte keine geeignetere und günstigere Basis für sein Low Rider Projekt geben können. Nach üblicher Durchsicht, wobei sich der Audi tatsächlich als rostarmes Rentnerfahrzeug entpuppte, begann er mit im Bereich der Radkästen das Fahrzeug auf „tief und breit“ vorzubereiten. Das Fleisch der hinteren Radläufe reichte aus, um zwei Zentimeter herauszuziehen und mit Feinarbeiten wie Verzinnen und Verspachteln abzuschließen. An der Hinterachse erhöhte er die Schalen im Radhaus, vorne vergrößerte er den Rahmen für die Antriebswellen. Schließlich sollten die Räder bei abgelassenem Luftfahrwerk schier vom Blech verschluckt werden. Die ebenfalls in eBay ersteigerten Felgen in  8,5x15 stammen von Mercedes Haustuner AMG und waren auf einem SL montiert. Kaum ausgepackt, wurden die Felgen entlackt, pulverbeschichtet und der Rand poliert. Allerdings hätten die Originalaufnahmen des 1981er Audi 100 in 4x108 die Anbindung der Mercedes Felgen im Lochkreis von 5x112 strikt verweigert. Der Audi 200 besitzt glücklicherweise den gleichen Lochkreis wie Mercedes, womit Andreas gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen konnte: Neben der notwendigen 5-Loch-Anbindung übernahmen an der Vorderachse die Innenbelüfteten Scheibenbremsen des großen Audi die Aufgabe der Entschleunigung. Ohne die Mechanik der Trommelbremsen an der Hinterachse anzutasten, passte er lediglich die 5x112 Aufnahmen an.

In irgendeiner Scheune aus irgendeinem GT Coupé ausgebaut, erlebt der 115 PS starke 1,9 Liter Fünfzylinder Vergaser seine zweite Karriere. Die Motorhalterungen sitzen beim 4-Zylinder um ungefähr 5 cm weiter vorne, was sich durch Umschweißen auf unkomplizierte Art lösen lässt. Ohne Leistungssteigernde Maßnahmen verrichtet der alte Haudegen zuverlässig seinen Dienst, wobei die Auspuffanlage mit Modulen aus irgendeinem Audi 200 das eine oder andere Pferdchen mehr zum Galoppieren bringen mag. Und wenn auch die Leistungsfähigkeit dieses Motors weit unterhalb des Turbo-Triebwerks eines Audi 200 Turbo rangiert, der Innenraum beherrscht das Spiel der damaligen Audis Topklasse. Nichts ist geblieben vom Rentermief des beigen Unterklässlers, eigentlich gar nichts, da das komplette Textil aus einem 200er erbeutet wurde. Wenn das Interieur dennoch so aussieht wie in damaligen Wohnzimmern, die damalige Klasse versprühte eben den Charme eines gut situierten Salons. Das Lenkrad aus Holz zieht die Blicke auf sich. Kein nachgerüsteter Drehzahlmesser, dafür der Becker Mexiko aus dem Audi seines Vaters sind Ansage an die alte Schule, wenn auch ein moderner Radio sich hinter dem Handschuhfachdeckel versteckt

Klar kannst du alle Hersteller von Luftfahrwerken anfragen, ob für einen 81er Audi 100 ein komplettes Set geliefert werden kann. Mit Sicherheit wirst du unisono die gleiche Antwort erhalten, die dich zur Eigeniniative veranlassen wird. An der Vorderachse nimmt ein doppelwandiger Luftbalk den Platz der Federbeine ein. An der Hinterachse, an der  Federn und Dämpfer getrennt arbeiten, werden die Federn ebenfalls durch je einen Luftbalk ersetzt. Das aus den USA eingekaufte Material wird von Standardware aus dem Viair-Angebot wie Kompressoren und Lufttanks ergänzt. Was noch auf dem Weg in die Hölle zu tun ist? Die fehlenden zwei Zentimeter stecken im Detail, besser gesagt in den Spurstangen und Querlenkern, deren Konstruktion auf dem Weg nach unten im Weg steht. Da Antriebswellen und Radhäuser bereits auf höllische Tiefe vorbereitet wurden, ist Andreas zuversichtlich, den letzten Schritt zu schaffen. Gleichzeitig ist optischer Wandel geplant. Nach zwei Saisons in grüner Folie wird frische Farbgebung den Audi beglücken. Und um ein Zoll kleinere Räder werden den Audi noch tiefer erscheinen lassen. Man soll ihn nur noch am Kennzeichen erkennen.


Audi -Facts:
Typ: Audi 100 Typ 43 C2 (1981)
Motor: 1.9 Liter Vergaser
Auspuff: Audi 200 Turbo ab Hosenrohr
Leistung (max): 115 PS
Kraftübertragung: Automatik
Fahrwerk (va/ha): Luftfahrwerk Eigenbau, doppelwandige Luftbälge für die Vorderachse aus USA; 20 Liter Tank, 480 und 360er Kompressoren
Felgen (Herst./Größe):  AMG Alufelgen, pulverbeschichtet, Felgenhorn poliert / 8,5 x 18 ET 33, original Lochkreis 4x108 umgebaut auf 5x112 vom Audi 200
Bereifung (Herst./Größe):  Nankang 215/35 18
Bremsen(vo/hi): vorne Innenbelüftete Scheibenbremsen, hinten Trommelbremse vom Audi 100 c4,
Weitere Extras: Frontspoiler 200er Turbo, Chromtürgriffe Vor-Modellpflege, Schweinwerfer-Rahmen Audi 200, Heckleuchten Audi 200
Interieur: Sitze, Cockpit aus Audi 200 Turbo, 34er Holzlenkrad unbekannter Herkunft
ICE: Becker Mexiko
Danksagung: Car Wrap Center Sonneberg, Oliver Steuerwald, Felgendoktor Saalfeld

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YTS Fahrzeug Feature YTS Galerie AUDI Scene AUDI Top-Thema AUDI Stories Audi Galerie motorfacts Features motorfacts Galerien Tue, 31 Jan 2017 11:46:00 +0100
If you ain‘t rubbin‘ you ain’t dubbin’! http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8354&cHash=b1889b486d17b4fa05d334757dac2edc Feinschliff - 2003er Audi TT Coupé Feinschliff  - 2003er Audi TT Coupé
Vor rund einem Jahr, im April 2015, sattelte der Belgier Indy Notredame auf sportlich um. Mit einem 2003er Audi TT Coupé holte er sich gleichwohl nicht nur einen der kultigsten Sportwagen aus Ingolstadt in seine Garage. Notredame beschloss zudem, dass der denimblaue TT alsbald noch kultiger werden sollte. Airride, mehr PS und schicke neue Schuhe für das Coupé inklusive. Indys Zauberwort lautet „DUB-Style“.
Eine altbekannte Lebensweisheit lautet „Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt“. So schwülstig jener Seite-Eins-Kalenderspruch klingen mag, ein Fünkchen Wahrheit ist dran. Den Beweis hierfür liefert der Belgier Indy Notredame. Der Mann mit dem klangvollen Namen legte sich im vergangenen Frühjahr ein 2003er Audi TT Coupé mit folgendem Vorsatz zu: „Ich werde diesen Audi noch kultiger machen als er ohnehin schon ist.“ Das Mittel zum Zweck sollte laut Notredame eine ausgiebige Revision nahezu aller Baugruppen seines denimblauen TT Coupés sein. Darunter Motor, Fahrwerk, Interieur und Soundsystem.
„Es gab nur ein Problem“, resümiert Indy: „Ich habe anfangs ein etwas zu intensives Brainstorming zum Thema DUB-TT betrieben. Das gipfelte letztlich darin, dass ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte.“ Um den Kreis zu durchbrechen, entschied sich Indy für den einzig richtigen Schritt: Er besann sich auf die Grund-Tugenden des DUB-Styles und beschloss, seinem Audi zunächst zu einem Satz fetter Räder und einem Airride-Fahrwerk zu verhelfen. „Damit hatte ich zumindest den roten Faden aufgegriffen“, blickt er zurück.
Im Rahmen der anschließenden Teilebeschaffung machte sich Notredame zunächst ausgiebig im Netz und später bei diversen lokalen Anbietern schlau. „Dabei bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass der perfekte Anbieter – wie sollte es auch anders sein – aus der Heimat der Airride-Systeme, also aus den U.S.A., kommt“, fasst Indy zusammen. „So entschied ich mich für die Firma Air Lift, einem der Cracks für Luftfederungen mit fast 67-jähriger Erfahrung auf diesem Gebiet.“ Leider gestaltete sich der Umbau auf Airride trotz der überschaubaren Größe des TTs nicht eben günstig. „In der Tat“, bestätigt Indy mit einem zustimmenden Nicken: „Zumal ich mich für die Kombination aus einem Air-Lift-Slam-Kit an der Vorder- und dem Performance-Kit an der Hinterachse entschieden habe. Dafür musste ich mir über die Qualität des Rohmaterials aber auch keine Sorgen machen.“
Ein wenig „kriminell“ ist es laut Indy Notredames Erfahrungsbericht lediglich beim Einbau des Airride-Fahrwerks geworden. „Die Installation der Bauteile an sich stellte kein Problem dar“, hält Indy fest und konkretisiert: „Wohl aber die Anpassungen an der Karosserie und am Fahrwerk. Dafür sind einige Abende in der Garage draufgegangen!“ Das Ergebnis zeigt, dass Indy ganze Arbeit in seiner Garage geleistet hat. Auf Knopfdruck schnellt der glänzende TT-Body von der tiefsten auf die höchste Stufe der Luftfederung.
Dass Indy Notredame für den Einbau des Air-Lift-Fahrwerks nicht nur unter seinem TT umfangreiche Hand anlegen musste, wird bei der Begutachtung des ehemaligen TT-Gepäckraums deutlich. Damit der kleine und eher für den Kurztrip ausgelegte Kofferraum keinen wertvollen Laderaum einbüßt, installierte Indy die zwei zum System gehörenden und chromglänzend beschichteten Druckluft-Kessel sowie ein daran angeschlossenes Manometer fein säuberlich in der ehemaligen Reserverad-Mulde des Coupés.
Die Monate zwischen April 2015 und Februar 2016 bescherten dem TT Coupé laut Indy Notredame übrigens weitaus mehr als ein aufwändiges Airride-Fahrwerk. Auch unter der Motorhaube und in den Radhäusern seines TTs sorgte der Belgier für frischen Wind. „In puncto Turbomotor trifft das zu wie die Faust aufs Auge“, lacht Indy. „Durch ein Update der Motorsoftware leistet der Vierzylinder nun knapp 210 PS. Damit bin ich mit meinem Latein allerdings noch nicht am Ende. Zum nächsten Winter werde ich mir besonders den Motor- und den Abgasstrang noch mal intensiv vorknöpfen.“
Bei der Wahl der Rad-Reifen-Kombination für den TT hat Notredame das bereits jetzt getan. Ebenfalls aus den USA stammend, rotieren seit dem letzten Eingriff am Auto vier VSP-Felgen Type 2 in Gloss Silver und 9 x 18 Zoll mit Nankang-Reifen in 215/35-R18 unter dem TT. Die flächig gearbeiteten Räder stehen dem Audi überraschend gut und verleihen ihm einen leicht exotischen Look, was laut Indy auch so gewollt war. „Ich hätte die Räder am liebsten eine Nummer größer genommen“, verrät er. „Das hätte allerdings ein noch größeres Problem in den Radhäusern und somit in der Konfiguration des Fahrwerks verursacht. Auf der anderen Seite will ich natürlich nicht vollends ausschließen, dass ich mich noch an einen Satz 19- oder 20-Zöller trauen werde. Wie heißt es unter den Dubbern doch so schön: ‚If you ain‘t rubbin‘ you ain’t dubbin’!“


AUDI SCENE FACTS (Halter*- bzw. Herstellerangaben)
Typ: TT Coupé
Baujahr: 2003
Motor: R4-Zylinder mit Abgas-Turboaufladung und Ladeluftkühlung, 5 Ventile pro Zylinder, 2 obenliegende Nockenwellen (DOHC), Hubraum 1.781 ccm, Bohrung 81,0 mm, Hub 86,4 mm, Verdichtung 9,5:1, elektronisches Motormanagement (Motronic ME 7.5), Überarbeitung der Motorsoftware
Leistung: 210 PS
Kraftübertragung: 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb
Auspuff: Serie
Vorderachse: MacPherson-Federbeinachse mit unteren Dreiecksquerlenkern, Hilfsrahmen, Querstabilisator, Air-Lift-Slamkit
Hinterachse: Verbundlenker-Hinterachse, Rohr-Querstabilisator, Air-Lift-Performance-Kit
Bremsen: Diagonal-Zweikreissystem, ABS/EBV mit ESP, Bremskraftverstärker, innenbelüftete Stahlbremsscheiben vorne, Stahlbremsscheiben hinten
Felgen: VSP-Felgen Type 2 in Gloss Silver, 9 x 18 Zoll
Reifen: Nankang-Reifen 215/35-R18 Zoll
Karosserie: selbsttragend, vollverzinkt, Stahl, Motorhaube aus Aluminium, Modifizierungen der Radhäuser und des Unterbodens zur Installation des Airride-Fahrwerks, Lackierung in Denimblau-Perleffekt
Interieur: originale Vollleder-Ausstattung, Sportsitze, nachgerüstetes Bedien-Pad für das Airride-Fahrwerk
HiFi: Audi-Soundsystem



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AUDI Stories Audi Galerie motorfacts Features motorfacts Galerien Tue, 31 Jan 2017 11:32:00 +0100
Gruppe-B-Rekord und Audi-Weltpremiere http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8347&cHash=01e0c66dbbe73d7bc56b24f2db4e6a1e ADAC Eifel Rallye Festival 2016
ADAC Eifel Rallye Festival 2016


„Das ist einfach nur gigantisch, ich hätte nie geglaubt, dass man die Gruppe B in diesem Ausmaß jemals wiederbeleben könnte. Solch ein tolles Gruppe-B-Feld hat es vorher nie gegeben!" Die Begeisterung stand Walter Röhrl ins Gesicht geschrieben. Der Schirmherr des ADAC Eifel Rallye Festivals (21. - 23. Juli 2016) rockte mit zehntausenden Fans aus dem In- und Ausland und den Boliden verschiedener Hersteller die Vulkaneifel. Rund um Daun gab es das weltweit größte Aufeinandertreffen von Gruppe-B- und Gruppe-S-Fahrzeugen, die vor genau 30 Jahren aus dem Sport verbannt wurden. Über 60 dieser Fahrzeuge traten im Feld der insgesamt 150 Zeitzeugen aus der Geschichte des Rallyesports an.

Es gab in der Vulkaneifel allerdings nicht nur das weltweit größte Aufeinandertreffen der Gruppe-B, gemeinsam mit Audi Tradition gelang dem Veranstalter eine absolute Weltpremiere: Vor 30 Jahren entwickelt und nie zum Einsatz gekommen, war der Audi Gruppe-S-Mittelmotor-Rallye-Prototyp erstmals Teil einer Rallye-Veranstaltung. Nach einem beispiellosen Wettrüsten der an der Rallye WM beteiligten Marken beschloss Audi Mitte der 1980er Jahre, vom vergleichsweise seriennahen Auto im Rallyesport abzurücken. Die Ingenieure begannen stattdessen die Entwicklung eines Spezialautos mit Mittelmotor, Gitterrohrrahmen, Kunststoffkarosserie und Vierventil-Turbomotor. Geplant war ein Bolide für die Rennsaison 1987, wo das Gruppe B- vom Gruppe-S-Reglement abgelöst werden sollte. Nach einem schweren Unfall bei der Portugal-Rallye – ohne Beteiligung von Audi – kam jedoch das Aus für das Projekt: Die Internationale Sportbehörde FIA schrieb aus Sicherheitsgründen sowohl die Rallye-Gruppe B als auch die vorgesehene Gruppe S für die Saison 1987 nicht mehr aus. Und der dafür konzipierte Audi Gruppe S Mittelmotor-Rallye-Prototyp blieb ein ewiges Versprechen – das nun eingelöst wurde. „Das Eifel Rallye Festival mit seinem Thema der Gruppen B und S war der perfekte Rahmen für uns, diese Premiere zu feiern", sagte Timo Witt, Leiter der historischen Sammlung von Audi Tradition. „So können wir einen tollen Beitrag zu diesem Festival leisten. Und hier hat unser Prototyp mehr Kilometer absolviert als zuvor in 30 Jahren. Allerdings müssen wir auch vorsichtig sein, dies ist ein Einzelstück und alle Teile sind unwiederbringbar.“
Auch Audi-Pilot André Lotterer gönnte sich einen Ausflug zum Eifel Rallye Festival. Mit seinem privaten Audi Sport quattro besuchte der Langstrecken-Weltmeister von 2012 die Audi Tradition. Beim Anblick des Gruppe-S-Mittelmotor-Rallye-Prototyps geriet er ins Schwärmen: „Ein absolut faszinierendes Auto!“ Zudem begegnete er einem Star seiner Kindheit: Kein Geringerer als der zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl pilotierte das Gruppe-S-Modell auf den Rallye-Prüfungen rund um Daun!


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AUDI Scene AUDI Event motorfacts Events motorfacts Motorsport Audi Galerie AUDI News Fri, 27 Jan 2017 16:36:00 +0100
Omas Achtziger… http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8346&cHash=177dcdd4e5a7268a5c79fd91f253f353 Omas Achtziger…Glück muss man haben – 1976er Audi 80 B1 aus Rentner-HandWelcher Audi-Enthusiast... Glück muss man haben – 1976er Audi 80 B1 aus Rentner-Hand
Welcher Audi-Enthusiast träumt nicht davon: Du suchst einen klassischen Ingolstädter und findest ein unverbrauchtes und rundum originales Exemplar aus erster Rentner-Hand mit vollständiger Historie. Ein Ammenmärchen? Weit gefehlt! Der Audi-Liebhaber Stephan Schreilechner aus dem Salzburger Land hat vor rund zwei Jahren einen derartigen Volltreffer gelandet. Auf seiner Suche nach einem Audi 100 der ersten Generation stieß er auf einen 1976er Audi 80 B1 mit 1977er-Erstzulassung und „1A-Omi-Vergangenheit“.
Die wenigsten können von sich behaupten, in ihrer tagtäglichen Arbeit die wahre Erfüllung gefunden haben. Und selbst wenn doch, ist hin und wieder ein wenig Zerstreuung und Abwechslung vom Arbeitsalltag angesagt, um den Kopf freizubekommen. Die einen ziehen in diesen Momenten die obligatorische Tüte Chips, ein kühles Blondes und einen guten Film vor. Andere schnüren die Laufschuhe und rennen sich den Stress von der Seele. Wirken dürften beide Maßnahmen. Aber sind sie auch was fürs Herz? Wer Magazine wie die AUDI Scene liest, wird wissen, worauf diese Frage abzielt. Genau: Es geht weniger um die medizinische Betrachtung, als um eines der liebsten Hobbys der Deutschen, das (klassische) Auto.
„Da ist was Wahres dran!“, pflichtet Stefan Schreilechner bei: „Allerdings ist das nicht nur bei euch in Deutschland so. Ich komme aus dem Salzburger Land in Österreich und habe mich ebenfalls bewusst für ein ‘altes‘ Auto entschieden, da ich hier viel mehr selbst machen kann. Hinzu kommt, dass das Schrauben am Auto, egal ob mit Freunden, mit’m Papa oder auch alleine, ein genialer Ausgleich zum Alltag ist.“ Konkret dreht es sich bei Stephan natürlich nicht nur um das Thema klassische Autos im Allgemeinen, sondern um „Vintage“ aus Ingolstadt. „Audis waren schon als Kind meine Nummer Eins“, hält Stephan fest. „Das hat sich bis heute nicht geändert. Aus dem Matchbox-Format ist heute allerdings der Maßstab 1:1 geworden, vorzugsweise aus der Zeit vor 1980.“
Mit der Begeisterung für die frühe Geschichte der Audi AG steckte sich Stephan bei einem guten Freund an. „Mein Kollege von PIC Automotive, der Pichler Geri, war schuld daran. Er besitzt einen alten Audi 100. Als ich den zum ersten Mal gesehen habe, stand für mich fest, dass ich unbedingt so ein Auto haben muss.“ Wer in der Audi-Altersklasse Vierzig-plus zuhause ist, weiß gleichwohl, dass gutes Material äußerst rar gesät ist. „Davor hatte mich Geri auch gewarnt“, erinnert sich Stephan und fährt fort: „Aber ich hatte riesiges Glück. Vor zwei Jahren habe ich einen Audi 80 Baujahr 1976 mit 77er Erstzulassung entdeckt, der aus erster Hand stammte und sich in einem astreinen Zustand befand. Der Wagen stammte aus dem Nachlass einer alten Dame, die den Audi ihrem Enkel vermacht hatte. Da er mit dem Auto nicht viel anfangen konnte, stellte er es zunächst ein paar Jahre in seiner Garage ab. Nachdem er 2014 zu bauen begann, brauchte er Platz und Bares und bot den Audi zum Verkauf an.“
Kumpel Geri, den Stephan zur Besichtigung des potentiellen Objekts der Begierde mitgenommen hatte, war auf Anhieb begeistert vom tollen Fund. „Seine ersten Worte waren: ‚Stef, bitte kauf’ das Auto, der Zustand ist so gut wie perfekt. Ich finde einfach keine Mängel!’ So ist aus dem ursprünglich angestrebten Audi 100 letztlich ein 80er geworden. Worüber ich mehr als glücklich bin!“ Der erstklassige Zustand des Audi – in fast vierzig Autojahren sind lediglich die vorderen Kotflügel nachlackiert worden – konnte sogar noch getoppt werden. „Das sollte auf jeden Fall erwähnt werden“, greift Stephan die Vorlage auf: „Die Vorbesitzerin hatte ein akribisch geführtes Fahrten-, beziehungsweise Tankbuch im Auto liegen. Lückenlos geführt von 1977 bis Anfang der Zwotausenderjahre. So etwas dürfte einmalig sein.“
Würde die alte Dame, die den Audi 80 in dessen erstem Leben fuhr, ihr Schätzchen heute sehen, wäre sie zweifelsohne entzückt. Schließlich hat Stephan dem 40 Jahre alten 80er mit viel Liebe zum Detail einen tollen Style verordnet. Da wären beispielsweise die im originalen Farbton nachlackierten Kotflügel. „Das war der wichtigste Aspekt“, erinnert sich Stephan: „Im Besitz der Vorbesitzerin sind die Kotflügel zwar neu lackiert worden. Doch die Arbeit ist nicht wirklich gut ausgeführt worden. Die Lackqualität war okay, doch die neue Farbe ist nicht an die über die Jahre ausgeblichene Kolorierung der restlichen Karosserie angepasst worden. So war der frische Lack deutlich dunkler, was meinem 80er bei einem meiner Kumpels den Spitznamen des zweifarbigen Audi 80 einbrachte. Das ging gar nicht! Deshalb habe ich die Kotflügel neu lackieren lassen. Mittels Farbkarten hat der Lackierer so lange an der korrekten Lackmischung gefeilt, bis die Farbe zu 99,9% passte!“
Schritt Nummer zwei der Frischzellen-Kur für den B1 war ein dezentes Upgrade des originalen Fahrwerks. Während die Bremsanlage – Scheiben vorne und Trommeln hinten – der 75-PS-Limo original blieben, spendierte Stephan seinem Audi einen Satz Tieferlegungsfedern von K.A.W-Fahrwerkstechnik und ein Quartett herrlicher BBS-RM-012-Felgen mit Felgenstern in kräftigem Goldton und vier Pneus im Format 165/45 R 15. „Das eine oder andere Highlight ist okay. Aber nicht zu viel des Guten“, betont Stephan. „Die Lackierung, die Federn und ein paar Kleinigkeiten sollen fürs Erste genügen. Vielleicht kommt in der nächsten Winterpause ein Selfmade-Auspuff und ein angepasstes Gewinde- oder Luftfahrwerk unter den Audi. Im Großen und Ganzen bin ich mit ihm aber so zufrieden, wie er heute dasteht, und möchte ihn so original wie möglich lassen.“
AUDI SCENE FACTS               (Halter*- bzw. Herstellerangaben)
Typ: Audi 80 (B1 / Typ 82)
Baujahr: 1976, Erstzulassung 1977
Motor: R4-Zylinder, wassergekühlt, Hubraum 1.588 ccm, Bohrung 79,5 mm, Hub 80,0 mm, 2 Ventile pro Zylinder, eine obenliegende Nockenwelle (OHC), Solex-Fallstromvergaser
Leistung: 75 PS (70 PS laut Typenschein)
Kraftübertragung: Frontantrieb, 4-Gang-Schaltgetriebe
Auspuff: Original
Vorderachse: McPherson-Federbeine, Dreieckslenker, Querstabilisator, Scheibenbremsen, gekürzte Stoßdämpfer, Tieferlegungsfedern von K.A.W-Fahrwerkstechnik
Hinterachse: Torsionskurbelachse, Seitenführung über Panhardstab, Teleskopstoßdämpfer, Schraubenfedern, gekürzte Stoßdämpfer, Tieferlegungsfedern von K.A.W-Fahrwerkstechnik
Bremsen: Scheibenbremsen an der Vorderachse, Trommelbremsen an der Hinterachse
Felgen: BBS RM 012 in 15 Zoll (Firma C&C Polish Base)
Reifen: Nankang 165/45-R15
Karosserie: Stahlblech, selbsttragend, 2 Türen, originaler Lack (Ausnahme: Kotflügel vorne)
Interieur: Original mit Zubehördetails (u.a. 3-Speichen-Sportlenkrad, Zusatzinstrumente)
HiFi: Kassettenradio
Danksagungen: an meinem Papa, der mit mir sehr viel Zeit in mein Auto steckt und nicht die Geduld verliert! Der mir auch jetzt und hoffentlich noch lange einen Teil seiner Garage zur Verfügung stellt. Außerdem der Firma PIC Automotive, dem Pichler Geri, und meinen Kollegen von den V.A.G Classicars]]>
AUDI Stories AUDI Top-Thema motorfacts Features Audi Galerie motorfacts Galerien Fri, 27 Jan 2017 16:28:00 +0100
Rost war nicht zu stoppen! http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8343&cHash=5c84f5898a35ae9e29e959d2837f4e96 39. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler 39. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler


Die Rallye Köln-Ahrweiler Mitte November dieses Jahres hatte so ihre Tücken: Regen, Matsch und fieser Nebel mit Sichtweiten von gerade einmal 15 Metern. Die VW-Piloten Olaf und Kevin Rost konnten dennoch triumphieren, und das gleich zweimal.

Durch das bei der Rallye Ahrweiler eingefahrene Ergebnis gewann der 53-jährige Solinger Olaf Rost seinen insgesamt sechsten Titel im Rahmen der Youngtimer Trophy. Nach 1997, 1998, 2004, 2007 und 2014 durften er und sein Sohn also auch 2016 jubeln. Zu groß war der Vorsprung nach acht Rundstreckenrennen und dem beispiellosen Husarenritt durch das Ahrtal. Die nassen Bedingungen, die anderen zum Verhängnis wurden, ließen ihn erst zur Höchstform auflaufen. Dabei lagen sie durch besagten dichten Nebel rund um Mayschoß bei den Prüfungen am Freitagabend auf dem 4.Gesamtrang beim Restart am Samstag. Dann wurde das Team bei endlich besserer Witterung im Laufe der Rallye zwar bis zum 7. Gesamtrang durchgereicht, aber Olaf und Kevin hatten die hubraumstärkeren Escorts und Kadetts geschlagen. So schafften sie das Kunststück, mit dem 1,3-Liter-Polo den Klassensieg in der Gruppe 2 zu erreichen. Darüber hinaus jedoch war die diesjährige Köln-Ahrweiler aus Volkswagen-Sicht dünn gesät. Ralf Merten und Isabelle Brack schafften im Golf 2 den 28. Gesamtrang und wurden 2. in ihrer Klasse. Der Hagener Thorsten Theimann gönnte seinem Gruppe-H-Polo den letzten Renneinsatz als Vorwagen bei dem Rallye-Klassiker rund um den Nürburgring. Der Gesamtsieg ging in diesem Jahr wieder mal an Georg Berlandy, diesmal in seinem Kadett „Dicker Willy“.

Positives Fazit

Rallye-Leiter Klaus von Barby sowie Orga-Leiter Hans-Werner Hilger von der Scuderia Augustusburg Brühl freuten sich über ein gelungenes Rallye-Fest zum Saisonkehraus. „Trotz der wirklich sehr anspruchsvollen Bedingungen haben wir keine größeren Unfälle zu verzeichnen. Kompliment an die Teams, die auch in diesem Jahr wieder tollen Motorsport gezeigt haben! Unser Dank gilt den zahlreichen Fans, die wieder die Strecken zwischen Mayschoß und dem Nürburgring bevölkert haben und mit ihrem disziplinierten Verhalten dazu beitragen, solch eine Veranstaltung jedes Jahr wieder veranstalten zu können.“

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AUDI Event VW Event motorfacts Motorsport HARDWOK Motorsport Audi Galerie VW Galerie Wed, 25 Jan 2017 17:53:00 +0100
Dress Up! http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8341&cHash=e261f1c1525355b9093fc8eb02a26a56 Multipler Look dank Fantasie und Folie… Multipler Look dank Fantasie und Folie…
Wem sein Auto auf die Dauer zu langweilig wird, der hat zwei Optionen. Nummer eins: Auto verkaufen. Nummer zwei: Einfach mal einen frischen Look für den Alten versuchen. Was eignet sich da besser, als eine auffällige Folierung und ein Satz neuer Räder? Der im holländischen Tilburg beheimatete Kevin van den Aker macht mit seinem 2007er Audi A4 Avant 2.0 FSI vor, wie es geht!
Hand auf’s Herz: Auch wenn wir unsere Autos noch so gerne haben, ist es hin und wieder so, dass sich über die Jahre eine gewisse Routine beim Anblick ihres Outfits eingestellt hat. In der Regel gehen derartige Phasen vorüber. Erst recht, wenn der Bolide durch Qualitäten wie eine tolle Form oder reichlich Qualm unter der Haube verfügt. Was aber passiert, wenn der vierrädrige Kumpel eher nüchtern ausgestattet und nicht gerade als Sportgerät einzustufen ist? Verkaufen oder verfeinern – das ist dann die Frage!
Der Niederländer Audi-Fan Kevin van den Aker hat sich für Alternative Nummer zwei, das Verfeinern seines Alten, entschieden. Den Beweis liefert sein Audi A4 Avant 2.0 FSI, Jahrgang 2007. Von Haus aus 130 PS stark, Akoyasilber-metallic lackiert und mit kleinen Alus sowie Stoffsitzen ausstaffiert, war der Vierer eher Kumpel-Typ als Laufsteg-Schönheit. Und genau das machte ihn zur idealen Basis für Kevin. Zuverlässig, günstig im Unterhalt und mit einer zeitlos eleganten Karosserie gesegnet, schrie der Audi förmlich danach, zum Eyecatcher zu mutieren.
Den größten Anteil jener Metamorphose hat erwartungsgemäß das neue Outfit der Karosserie. Nach diversen Designs, die Kevin gemeinsam mit den Folienspezis von Proton Graphics aus Holland durchgespielt hat, ist er bei einer außergewöhnlichen Kombination aus Racing- und Super-Hero-Comic-Design gelandet. Die überwiegend chromglänzend, grau und schwarz gehaltenen Folien mit orangefarbenen Highlights unterstreicht Kevin gekonnt mit einem Satz hochwertiger Alus von 3 SDM. Die feisten Räder vom Typ 0.08 im Format 9 J x 20 Zoll mit Pneus der Dimension 245/35-ZR20 Zoll füllen die Radhäuser des A4s mehr als flächig aus. Kein Wunder, dass Kevin vor der Installation des Airlift-V2-Performance-Fahrwerks für entsprechend luftige Platzverhältnisse in den Radhäusern seines Kombis sorgen musste.
Dem brachialen Look des Exterieurs, das von Kevin vor der Folierung mit Karosserie-Accessoires vom Audi S4 Avant verfeinert worden ist, folgt erwartungsgemäß auch das Interieur des Audis. Die mitunter tristen Stoffsitze der Serie mussten einer kompletten Leder-Alcantra-Ausstattung eines S4 Avant weichen. Dazu zählen selbstverständlich elektrisch verstellbare Recaro-Sportsitze in der ersten Reihe sowie ein originales Audi-Navi und das obligatorische Bose-Soundsystem. Und auch hier – analog zum Outfit des A4 – nicht zu übersehen: die orangefarbenen Akzente. Letztere finden sich im Inneren des Audis in Form von skurrilen Folierungen auf den Audi-Dekoreinlagen.
Lediglich in einem Punkt ist Kevin van den Aker mit seinem Audi A4 Avant bis dato auf dem sprichwörtlichen Teppich geblieben, wie ein Blick unter die Motorhaube verrät. Statt auf ein PS-starkes Power-Pack umzurüsten, vertraut Kevin auf den 1.984 ccm großen Audi-Vierzylinder mit 5-Ventil-Technik und soliden 130 PS. Zumindest bis jetzt. Doch wer weiß schon, was im Rahmen des nächsten Dress-Code-Updates im Hause van den Aker geschieht. Vielleicht weht dabei ja auch durch den Maschinenraum eine frische Brise Performance…
Text: Marc Timmers
Fotos: Dominique Fourcade

AUDI SCENE FACTS
(Halter*- bzw. Herstellerangaben)
Typ: A4 Avant (B7)
Baujahr: 2007
Motor: R4-Zylinder, Hubraum 1984 ccm, Bohrung 82,5 mm, Hub 92,8 mm, 5 Ventile pro Zylinder, 2 obenliegende Nockenwellen (DOHC)
Leistung: 130 PS
Kraftübertragung: Frontantrieb, 5-Gang-Schaltgetriebe
Auspuff: RVS-Duplex-Anlage
Vorderachse: Vierlenker-Vorderachse, Querlenker oben und unten, Rohr-Stabilisator, Airlift-V2-Performance-Fahrwerk
Hinterachse: Einzelradaufhängung, Trapezlenker-Hinterachse mit elastisch gelagertem Achsträger, Stabilisator, Airlift-V2-Performance-Fahrwerk
Bremsen: Diagonal-Zweikreis mit ABS/EBV und ESP mit Bremsassistent, Tandem-Bremskraftverstärker, innenbelüftete Scheibenbremsen rundum
Felgen: 3-SDM-Felge Typ 0.08 in 9 J x 20 Zoll
Reifen: 245/35-ZR20
Karosserie: selbsttragend, Stahl, 5 Türen, Umbau auf S4-Optik mit S4-Karosserieteile, Proton-Graphics-Folierung, Basislackierung in Akoyasilber-metallic (LY7H)
Interieur: Umbau auf originale Audi S4-Innenausstattung (Leder-Alcantara schwarz), Proton-Graphics-Folierungen
HiFi: Bose-Soundsystem]]>
AUDI Scene AUDI Top-Thema motorfacts Features Audi Galerie motorfacts Galerien AUDI Stories Wed, 25 Jan 2017 17:36:00 +0100
700 Punkte und zwei Titel http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8339&cHash=dc7e10d07e30c9feeb34c87b13c9129e Audi in der Deutschen Tourenwagen Masters 2016
Audi in der Deutschen Tourenwagen Masters 2016

Zwei der drei DTM-Titel sicherten sich die Ingolstädter und mit genau 700 Punkten setzte sich Audi deutlich vor den beiden Kontrahenten BMW und Mercedes in der Marken-Wertung durch. Mit Edoardo Mortara und Jamie Green hatten gleich zwei Audi-Piloten noch die Chance auf den Titelgewinn beim Saisonfinale.

Der BMW-Pilot Marco Wittmann sowie die beiden Audi-Fahrer Edoardo Mortara und Jamie Green waren die verbleibenden drei Piloten, die sich in Hockenheim zum DTM-Champion 2016 krönen konnten. Lediglich 14 Punkte lagen zwischen dem Gesamtführenden Wittmann und Verfolger Mortara. Ein heißes Duell, in das Green (39 Punkte Rückstand auf Wittmann) bei noch 50 zu gewinnenden Punkten nur dann eingreifen konnte, wenn die beiden Favoriten strauchelten. Der Audi RS5 DTM schien in der jüngeren DTM-Vergangenheit auf dem Hockenheimring bestens zu funktionieren. Sechs der letzten acht Rennen endeten mit einem Sieg für das Ingolstädter Fabrikat. So gewann Mortara bereits den Auftakt 2016, während Green im Vorjahr zwei Rennen in Hockenheim gewinnen konnte.

Entsprechend zuversichtlich gab sich Edoardo Mortara: „Ich freue mich auf das große Finale und komme voller Selbstvertrauen nach Hockenheim. Ich hoffe, dass ich Marco im Endspurt noch überholen kann. Wir werden nicht aufgeben und bis zum Schluss kämpfen.“ Bei dem ersten Rennen am Samstag stand der Sieg des Audi-Piloten Miguel Molina allerdings etwas im Schatten des packenden Duells zwischen Marco Wittmann und Edoardo Mortara, die beide noch um den Titel des DTM-Champions 2016 kämpften. Wittmann wurde am Samstag Zweiter und baute damit seine Führung in der Fahrerwertung weiter aus. Der Italo-Schweizer Mortara sah als Dritter die Zielflagge und hielt damit die Entscheidung bis zum letzten Saisonrennen am Sonntag weiter offen.

Bis zur Halbzeit des 40-minütigen Samstags-Rennens sah alles nach einer vorzeitigen Entscheidung zugunsten Wittmanns aus. Der BMW-Pilot rangierte auf einem sicheren zweiten Platz und Mortara war zu diesem Zeitpunkt lediglich Achter. Der Audi-Pilot aber fuhr ein überlegtes und strategisches Rennen, nutzte sein DRS optimal und arbeitete sich Position für Position nach vorne. „Die Taktik für das Rennen habe ich mir im Auto zurechtgelegt“, sagte Mortara im Ziel. „Ich habe mein DRS sehr überlegt eingesetzt und habe meine Chancen gegen Rennende gesehen. Wir waren heute schon sehr schnell, ich hoffe aber, morgen noch konkurrenzfähiger zu sein und den Titel zu holen.“ Während Mortara ein sehr aufregendes Rennen erlebte, war das von Wittmann eher ruhig. „Unser Ziel war, vor Edoardo zu bleiben und das ist uns gelungen. Die drei Punkte die ich heute mehr bekommen habe als Edo, können am Ende wichtig sein. Aber er hatte eine gute Pace und wir haben bis morgen noch viel Arbeit vor uns“, so der Tabellenführer Wittmann.

Am Sonntag präsentierte sich der Hockenheimring von seiner besten Seite. Die knapp 142.000 Zuschauer sahen packende Tür-an-Tür-Duelle mit vielen Positionswechseln. Um die Titelentscheidung noch zu seinen Gunsten zu entscheiden, tat der junge Mortara alles daran, sich selber zu pushen. Nach einem verkorksten Start kämpfte er sich gegen zahlreiche BMW-Piloten Position für Position nach vorne und übernahm in Runde sechs die Führung vor Wittmann. Nach 39 Runden überquerte Mortara mit 3,040 Sekunden Vorsprung vor Mercedes-Pilot Christian Vietoris die Ziellinie. Am Ende fehlten dem Italo-Schweizer trotz seines insgesamt achten DTM-Siegs aber vier Punkte auf den neuen Champion Marco Wittmann. Für den BMW-Piloten ist es nach 2014 bereits der zweite Titel in der DTM. Mit fünf Siegen in der vergangenen Saison hatte Edoardo Mortara sogar zwei Siege mehr als der nun amtierende DTM-Champion.

Doch leider war es sein hitziges Gemüt, das dem 29-Jährigen öfter einmal im Wege stand. Im österreichischen Spielberg rempelte er sich nach einem Feindkontakt mit Antonio Felix selber aus dem Rennen und vergab so wichtige Meisterschaftspunkte, die ihm nun hätten nützen können. Ein fehlerhaftes GPS-System des DMSB führte in Zandvoort zu einer unnötigen Durchfahrtsstrafe und kostete ihn mindestens acht Zähler. Plötzlich war Montara nicht mehr die Nummer eins im Audi-Team. Der sympathische Italo-Schweizer musste Markenkollege Jamie Green zweimal den Vortritt lassen. Auch dieses kostete ihm in der Endabrechnung den Championatstitel. Doch all das hat er abgehakt, denn für die 2017er DTM-Saison stehen einige Veränderungen auf dem Programm.

Die einschneidenste Veränderung ist die Verkleinerung des Starterfeldes von 24 auf 18 Rennfahrzeugen. Erstes personelles Opfer ist der langjährige Audi-Pilot Timo Scheider, der seinen Rausschmiss per Telefon erhielt. Es war ein extremer Tiefschlag für Scheider, denn er war fest davon ausgegangen, dass er eine Zukunft bei Audi hätte und das nicht nur als Rennfahrer. Er lehnte nach seinen DTM-Meistertiteln mit Audi im Jahr 2008 sowie 2009 diverse Angebote verschiedener anderer Hersteller ab, weil er den Ingolstädtern die Treue halten wollte. Doch am Ende nützte es ihm nichts. Der schon lange feststehende Wechsel von Audi-Werksfahrer Edoardo Mortara zum Rivalen Mercedes ist endlich bestätigt worden. Zukünftig startet der 29-Jährige für das HWE-Team von DTM-Chef Hans Werner Aufrecht, der sich natürlich sehr über seinen prominenten Neuzugang freut.

Im Gegensatz zu den Teams von BMW und Mercedes, die sich jeweils verkleinern, ändert sich bei den Ingolstädtern hingegen nichts. Die Audi Sport Teams Abt, Phoenix und Rosberg werden in der neuen Saison jeweils zwei brandneue Audi RS5 DTM einsetzen. Nach drei Jahren mit einem nahezu unveränderten Auto, steht in diesem Winter wieder viel Entwicklungsarbeit mit dem Nachfolger des Audi RS5 DTM auf dem Programm. Anfang November fanden bereits die ersten Tests statt und so saß Mike Rockenfeller in Oschersleben am Steuer eines Audi-Testträgers für die neue DTM-Saison. Seine ersten Erkenntnisse kommentierte er so: „Es war sehr spannend für mich, zum ersten Mal die verschiedenen Reifenmischungen zu fahren, die für die Saison 2017 zur Auswahl stehen. Auch das Auto war nicht mehr das, das wir beim Saisonfinale gefahren sind, sondern ein Zwitter. Es war noch nicht das finale Auto für die Saison 2017, hatte aber schon einige Sachen vom nächsten Jahr. Es war spannend zu sehen, wie sich die Reifen und das Auto verhalten. Oschersleben ist auch eine gute Strecke, das Material hart ranzunehmen. Das ist in diesem Stadium sehr wichtig, weil es darum geht, die neuen Teile auf Haltbarkeit zu testen und freizufahren. Aus meiner Sicht war es ein sehr guter Test.“

Ob sich die DTM in die richtige Richtung entwickelt, wird man in der kommenden Saison sehen. Die Reifen werden den Hauptunterschied ausmachen. Auch ohne Heizdecken zu fahren, ist in der DTM eine neue Herausforderung, die einige Audi-Piloten schon aus anderen Rennserien kennen und die einen großen Unterschied im Fahrerfeld ausmachen werden. Hier rückt nun wieder das fahrerische Feingefühl jedes einzelnen Piloten in den Vordergrund. Bereits Ende November fanden die nächsten Testfahrten für die DTM-Saison 2017 statt. Von Montag bis Donnerstag waren Mattias Ekström und Jamie Green mit einem Testträger des Audi RS5 DTM auf der portugiesischen Rennstrecke von Portimão im Einsatz. Nur zwei Wochen später fand in Jerez (Spanien) der jährliche Young Driver Test der DTM statt, bei dem Nachwuchspiloten die Gelegenheit erhielten, den Audi RS5 DTM zu testen. Nicht mehr ganz vier Monate bis zum Saisonauftakt in Hockenheim haben die Ingolstädter Ingenieure Zeit, einen siegfähigen Rennboliden auf die vier Slicks zu stellen. Wir drücken ihnen fest die Daumen, dass in 2017 der DTM-Champion aus dem Hause Audi kommt.    

Endstand 2016:
DTM Fahrerwertung 2016

1. Marco Wittmann (BMW)                    206 Pkt.
2. Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM)        202 Pkt.
3. Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM)        145 Pkt.
4. Robert Wickens (Mercedes)                    124 Pkt.
5. Paul di Resta (Mercedes)                    116 Pkt.
6. Tom Blomqvist (BMW)                     113 Pkt.
7. Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM)        107 Pkt.
8. Maxime Martin (BMW)                     90 Pkt.
9. Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM)            88 Pkt.
10. Timo Glock (BMW)                        84 Pkt.


DTM Herstellerwertung 2016

1. Audi            700 Pkt.
2. BMW        647 Pkt.
3. Mercedes-Benz    471 Pkt.



Bildunterschriften

01: Mit fünf DTM-Laufsiegen war Edoardo Mortara bis zum Saisonfinale ein ernsthafter Titel-Anwärter.

02: Im November gab Montara den Wechsel zum Mitstreiter Mercedes Benz bekannt.

03: Sechsmal durfte der gebürtige Engländer Jamie Green 2016 auf dem Podium feiern und stand dabei einmal auf der obersten Stufe.

04: Jamie Green hatte im Saisonfinale noch theoretische Chancen auf den DTM-Titel.

05: Mattias Ekström gab wieder einmal alles.

06: Das Aufwärmtraining mit den Heizmatten scheint eine neue Methode zu sein…

07: Bestes Saisonergebnis in 2016 war für Nico Müller Ende Juni der 2. Laufsieg am Norisring.

08: Gesamtrang 9 für Nico Müller

09: Miguel Molina fuhr trotz zweier Laufsiege am Lausitzring und dem Saisonabschluss in Hockenheim nur auf Gesamtrang 13.

10: Bei sieben Podiumsplätzen stand der Spanier Molina ganze drei Mal auf dem obersten Treppchen.

11: Nur knapp vier Sekunden dauert ein Reifenwechsel bei den professionellen Audi-Teams.

12: Adrien Tambay startete 2016 für das Audi Sport Team Rosberg.

13: 2016 war für Mike Rockenfeller, DTM-Champion von 2013, eine Saison zum Vergessen.

14: Mike Rockenfeller hofft auf bessere Ergebnisse.

15: Mit Audi wurde Timo Scheider 2008 und 2009 DTM-Champion.

16: Nach 16 Jahren in der DTM zieht Timo Scheider einen Schlussstrich.

17: Der Kampf um Positionen und Sekundenbruchteile ist hart in der DTM.

18: Mit dem breiten Luftführungssystem besitzt der Audi RS 5 DTM eines der markantesten Hecks in der DTM.

19: Spezielle Luftführung bei den Karbon-Bremsscheiben an der Vorderachse

20: Alle DTM-Boliden wie auch der Audi RS 5 DTM fahren auf den Einheitsreifen der Marke Hankook.

21:  Hübsche Grid-Girls und Motorsport bilden auch heute noch eine unzertrennliche Einheit.]]>
Audi Event-News Mercedes Motorssport motorfacts Motorsport HARDWOK Motorsport Wed, 25 Jan 2017 17:23:00 +0100
Hast du ’ne Panne? http://audiscene.de/index.php?id=2798&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8338&cHash=2be6b11d20de7ccd61ba0c5ed289e4ca NEWS Egal, zu welchem Zweck man gerade mit seinem Pkw unterwegs ist, eine Reifenpanne braucht dabei kein Mensch. Das Pannenset EasySpair macht im Fall der Fälle komplizierte und im fließenden Verkehr oft sogar gefährliche Radwechsel überflüssig. Das Set mit leistungsstarkem Kompressor und Dichtmasse ist schnell einsatzbereit! Je nach Reifengröße und Reifeninnendruck dichtet das Gel bis zu 6 Millimeter große Risse oder Stichlöcher zuverlässig ab: Statistisch gesehen, machen diese rund 95 Prozent aller Reifenschäden aus. Danach kann die Reise mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h fortgesetzt werden, bis ein Radwechsel gefahrlos möglich ist. Doch damit nicht genug. Dank des kraftvollen Kompressors mit integriertem Druckmanometer ist EasySpair vielseitig einsetzbar. Das Gerät pumpt Bälle, Luftmatratzen, Kinderplanschbecken, Motorrad- oder Fahrradreifen auf. Auch die unbedingt empfehlenswerte regelmäßige Luftdruckkontrolle am Fahrzeug kann bequem zu Hause vorgenommen werden. Die Fahrt an die Tankstelle ist überflüssig. Zum sicheren Transport liefert Rameder das Set in einer hochwertigen schwarzen Stofftasche. Das 2,8 m lange Kabel mit 12-V-Stecker kann im Gerätegehäuse verstaut werden. Da findet sich auch ein Luftauslassventil. Verschiedene Ventiladapter gehören ebenfalls zum Set.
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